Rees: Mord: das große Schweigen
zuletzt aktualisiert: 31.03.2009Rees (RPO). Beim Mordfall Gülsüm Semin lassen die Ermittler nicht locker. Sie arbeiteten jetzt auch das vierte Wochenende hintereinander durch. Spuren werden weiterhin ausgewertet, Personen vernommen. Der Russe, den die Polizei unter dringenden Tatverdacht verhaftet hat, schweigt beharrlich.
Er leugnet jede Beteiligung an dem Mord und will auch gar nicht am Tatort gewesen sein. Daher richten sich die Ermittler auf eine langwierige Arbeit ein, um die weiteren Täter festzunehmen. Denn die Kripo geht von gemeinschaftlichem Mord und weiteren Beteiligten aus. Die groß angelegte Plakataktion hat allerdings bisher noch nicht den entscheidenden Tipp gebracht. Auf den Russen waren die Ermittler auch durch eine Spur am Tatort und nicht durch Hinweise aus der Bevölkerung gekommen.
Wie berichtet, hat der 32-jährige Mann im Asylbewerberheim gelebt und dort etwa ein halbes Jahr mit der Familie der Ermordeten auf dem selben Flur gewohnt.
Die Polizei ermittelt weiterhin in alle Richtungen. Auch im Umfeld der Familie. Gülsüm Semin war am 4. März erschlagen in Groin gefunden worden.
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