Emmerich: Neubeginn im Katzenhaus
VON HEINZ-JÜRGEN SCHÖTER - zuletzt aktualisiert: 03.05.2008Emmerich (RPO). Für das Katzenhaus in Bienen ist eine Stiftung gegründet worden, die auch das Haus gekauft hat, in dem herrenlose Katzen betreut werden. Gerne würde man auch erweitern, um noch mehr Tiere aufzunehmen.
BIENEN Nach den Querelen der Vergangenheit will der seit sechs Jahren bestehende Verein Samtpfote in Bienen einen neuen Start wagen. Nachdem im letzten Jahr durch Insolvenz der Vermieterin das Objekt an der Emmericher Landstraße (B 8) zur Versteigerung stand, konnte in der Hamburger Steuerberaterin Cornelia Haase eine Katzenliebhaberin gewonnen werden, die das Katzenhaus über eine Stiftung ersteigert hat.
Cornelia Haase hatte nämlich den Hilferuf der Vorsitzenden Gabriele Hilbig und ihrer Mitstreiterinnen gehört und von der problematischen Situation erfahren. Sie war angetan von der Idee von Gabriele Hilbig, 1 000 Leute zu finden, die jeweils 100 Euro spenden, um das Haus zu ersteigern.
Helfer gesucht
Der Verein sucht händeringend ehrenamtliche Helfer.
Diese sollten Zeit haben, die etwa 40 Katzen mit zu betreuen.
Wer den Verein oder die Stiftung unterstützen möchte, kann sich unter 0 28 51 / 589 9900 melden.
Für 81 000 Euro ersteigert
Cornelia Haase gründete die Stiftung Tierschutz-Niederrhein und spendete der Stiftung 75 000 Euro. Dank der spontanen Hilfe eines Vereinsmitgliedes, das 18 000 Euro als Darlehen zur Verfügung stellte, konnte das Haus für 81 000 Euro ersteigert werden. Mit dem Rest des Geldes konnte die Teilsanierung vorgenommen werden, da das Gebäude in einem schlechten Zustand war.
Der Verein kümmert sich um kranke, ausgesetzte und herrenlose Katzen. Er ist auch bemüht, Katzen in ein schönes neues Zuhause zu vermitteln. Betreut werden auch Tiere, die kein Zuhause mehr finden.
Die monatlichen Kosten sollen durch private Spenden gedeckt werden. Auch werden Sachsspenden gesucht, damit die weitere Renovierung des Gebäudes und die die Gestaltung der gesamten Außenanlagen übernommen werden können.
Großer Wunsch des Vereins und der Stiftung ist, das Dachgeschoss auszubauen. Dann könnte noch 30 weitere Tiere aufgenommen werden. Momentan sind die Kapazitäten nämlich erschöpft.
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