Rees: Praxis in der Heimatstadt
VON SEBASTIAN LATZEL - zuletzt aktualisiert: 25.10.2008Rees (RPO). Sybille Kuhlen hat die Frauenarzt-Praxis von Dr. Werner Hanf übernommen. Sie setzt auch auf das Team ihres Vorgängers und hat viel Freude an ihrer neuen Aufgabe.
Es ist viel zu tun für Sybille Kuhlen. Am 6. Oktober hat sie die Praxis von Dr. Werner Hanf übernommen, auch die Patienten des langjährigen Reeser Frauenarztes. Und in den ersten Wochen kamen bereits viele neue Patienten zu der neuen Ärztin am Markt. Da ist der Terminkalender gut gefüllt.
Für Sybille Kuhlen sind derzeit die Tage lang, oft kommt sie erst am Abend nach Hause. Ihrer guten Laune tut das keine Abbruch. „Das hier ist genau das, was ich mir immer gewünscht habe“, sagt die 38-Jährige, die ein echtes Reeser Kind ist und jetzt auch in ihrer Heimatstadt ihre erste eigene Praxis führt.
Echte Lebensbegleitung
Studiert hat sie in Heidelberg und schon damals mit dem Wunsch, sich im Bereich Gynäkologie zu spezialisieren. „Das ist einfach das medizinische Gebiet, bei dem ich die Gelegenheit habe, meine Patienten über das ganze Leben zu begleiten.“ Von der Geburt an sei man eingebunden. „Für mich gibt es keine schönere und interessantere Tätigkeit“, erläutert die Ärztin, die in Krankenhäusern in Dinslaken, Emmerich, Dortmund und zuletzt in Bocholt arbeitete. Hier war sie in leitender Funktion im Kreißsaal tätig. Wie viele Geburten sie inzwischen erlebt hat, weiß sie schon gar nicht mehr. Nach der 1000. hörte sie irgendwann auf zu zählen.
Als jetzt die Chance kam, die Praxis in Rees zu übernehmen, nutzte sie sie gleich. Die Räume wurden umgestaltet, das Team übernommen. Damit kann sie sich auf die bewährten Kräfte stützen, die schon vorher hier gearbeitet haben und die Patienten kennen.
Neues Ultraschallgerät
Neu in der Praxis ist jetzt ein 3-D-Ultraschallgerät. Mit diesem Apparat sind unter anderem hochauflösende Brust- und Fehlbildungs-Ultraschall-Untersuchungen möglich. Sybille Kuhlen hat zwei Kinder, Lukas (15) und Rebekka (12), und den kleinen Wunsch, dass sie irgendwann wieder etwas mehr Freizeit hat. Für Hobbys ist momentan nämlich keine Zeit. „Früher habe ich im Reeser Kirchenchor gesungen, vielleicht schaffe ich es ja, da mal wieder einzusteigen“, wünscht sie sich.
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