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Emmerich: Schreck im Rheinpark

VON LUTZ KÜPPERS - zuletzt aktualisiert: 02.09.2011 - 20:10

Was für eine wunderbare Veranstaltung an einem wunderbaren Ort: Zur Eröffnung des Rheinparks strömten die Massen, auch das „Fest der Kulturen“ war ein Hit. Doch es gab auch einen Zwischenfall, der glimpflich ablief.

Drehwurm? Fehlanzeige. Nach einer guten Viertelstunde verließ der „Drehende Derwisch“ die Bühne. Drei Lieder lang war er um die eigene Achse rotiert – mit permanent geschlossenen Augen.

Doch als er die Treppe von der Bühne hinabging, brauchte er sich noch nicht mal am Geländer festzuhalten. Und von Schweiß auf der Stirn war auch nichts zu sehen. Trotz der Temperaturen. Der „Drehende Derwisch“ war einer der Höhepunkte beim „Fest der Kulturen“, das Freiatag ab Nachmittag in die Eröffnung des Rheinparks eingebettet war. Mehr Probleme mit dem Gleichgewicht hatte dagegen eine jüngere Besucherin, die um kurz nach 19 Uhr umgekippt war.

Da die Emmericher Rettungswagen bei einem anderen Einsatz waren, wurde die Flugrettung alarmiert. Minuten später landete ein Hubschrauber mitten im Rheinpark.

Doch glücklicherweise ging es der Frau da schon wieder besser. Sie brauchte nicht ins Krankenhaus geflogen zu werden. Bis auf diesen unfreiwilligen Zwischenfall war das vom Integrationsrat und der Stadt organisierte Fest ein Volltreffer: Fast 20 Stände von Emmericher Volksgruppen, die ursprünglich nicht ihre Wurzeln in der Rheinstadt haben, waren im neuen Park aufgereiht. Kinder tanzten traditionell, Langhalslauten erklagen – und auch die Besucher ohne Migrationshintergrund zeigten sich begeistert. Nicht wenige, die sich für dieses „Fest der Kulturen“, das bis in die Nacht dauerte, auch für das nächste Jahr wünschten.

Johannes Diks, bitte übernehmen Sie! Apropos Bürgermeister: Nicht ohne Stolz hatte Diks zuvor den Rheinpark eröffnet. Allein die Tatsache, dass alle Spielgeräte ständig fast überfüllt waren und auch die Sitzgelegenheiten von allen Altersgruppen prima angenommen wurden, spricht Bände. Da muss man Politik, Verwaltung und Planer auch mal loben dürfen.

Quelle: rl

 
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