Emmerich: So wird der „Lichterglanz“
VON LUTZ KÜPPERS - zuletzt aktualisiert: 05.01.2009Emmerich (RPO). Jetzt sind erste Informationen zum Promenadenfest bekannt geworden. Das „Rockorchester Ruhrgebaet“ soll die Menschen in den Rheinpark locken. Zwei Bühnen werden aufgestellt. Kosten: 100.000 Euro.
Es ist ein ganz schön schweres und großes Päckchen, das sich die Stadtverwaltung da geschnürt hat. Denn ein so genannter „Kreativkreis“ aus Kulturbetrieben, Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung mit Bürgermeister Johannes Diks an der Spitze wird für die Umsetzung von „Emmerich im Lichterglanz“ verantwortlich zeichnen. „Wir trauen uns das zu“, so Emmerichs erster Bürger selbstbewusst, der vor allem darauf setzt, dass das Mega-Event mit eigenen Mitarbeitern deutlich billiger zu realisieren ist als für eine Agentur wie die CPV, die nach zwei Jahren/Versuchen die Segel strich.
Mit Kirmes
„Emmerich im Lichterglanz“ wird von Freitag, 3. Juli, bis Sonntag, 5. Juli, in der Emmericher Innenstadt über die Bühne gehen.
Erweitert wird das Mega-Event um die Emmericher Kirmes, die ebenfalls am 3. Juli beginnt und dann am Dienstag, 7. Juli, endet.
Ohne eine Verlegung der Kirmes hätten die beiden Veranstaltungen zeitlich zu nahe aneinander gelegen.
Finanzierung der Knackpunkt
Doch auch für Diks & Co wird die Finanzierung einer der Knackpunkte. Von einem Finanzvolumen von 100.000 Euro ist die Rede. Immerhin muss die Stadt keinen Gewinn wie eine Agentur machen. Und auch die Mitarbeiter müssen nicht fast eine Woche lang in Hotels untergebracht werden. So wird eine Menge Geld gespart. Und so können auch die Standgebühren für die Emmericher Einzelhändler gesenkt werden.
Trotzdem fehlen noch zehntausende Euro im Budget, da mit Coca Cola und Bitburger/König Pilsener erst zwei große Sponsoren fest stehen. „Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu“, so Diks, der auch schon darüber nachdenkt, Firmen längerfristig oder für mehrere Events pro Jahr zu binden. Wegen der Planungssicherheit.
Fakt ist: Im Rheinpark wird erneut eine große Bühne stehen, für die als Top-Act nach RP-Informationen das „Rockorchester Ruhrgebeat“ verpflichtet werden soll. Dies ist zwar kein Vergleich vom Bekanntheitsgrad her mit dem WDR-4-Schlagerexpress vom letzten Jahr, als Mary Roos und Olaf Henning auftraten. Doch im „Pott“ spielen die über 30 Musiker, die in vielen Projekten engagiert sind, auch große Auftrittsorte wie die Essener Grugahalle. Auch eine treue Fangemeinde, die zu allen Auftritten mitreist, wird der Band nachgesagt.
Disco im Rheinpark
Die zweite Bühne wird erneut am Krantor stehen, wo vor allem Emmericher Bands und Gruppierungen zum Zuge kommen sollen. Am Freitagabend wird darüber hinaus eine Disco im Rheinpark veranstaltet, für die ein bekannter DJ verpflichtet werden soll. Und zwischen Fährstraße und „Alter Rheinfähre“ soll erneut der „Hamburger Fischmarkt“ seine Waren lautstark anpreise können, während auf dem Geistmarkt die Kirmes einen erdachten Rundgang (Promenade, Rathaus, Steinstraße, Kaßstraße, Promenade) beendet.
Wer das Feuerwerk ausrichten wird, steht derzeit noch in den Sternen. Die Angebotsfrist läuft noch. Die Qualität wie letztes Jahr soll aber auf jeden Fall beibehalten werden. Dazu tragen auch die Kirmes-Beschicker mit einer Feuerwerk-Abgabe bei, die dafür ihrerseits auf ihr eigenes Feuerwerk am Dienstag verzichten.
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