Emmerich: Wirte sollen Oktoberfest selbst organisieren
VON LUTZ KÜPPERS - zuletzt aktualisiert: 03.05.2008Emmerich (RPO). Das wird eine Nagelprobe für die Wirte an und um die Promenade: Denn das Oktoberfest, das für Samstag und Sonntag, 27. und 28. September, auf der Meile geplant ist, soll von den Gastronomen zum größten Teil selbst organisiert werden.
Dies sei laut RP-Informationen der Wunsch von Bürgermeister Johannes Diks. Ob die Wirte dies schaffen?
Im vergangenen Jahr fand das Oktoberfest erstmals an der Promenade statt. Es war notwendig geworden, weil eine Veranstaltung benötigt wurde, um das Restfeuerwerk abzuschießen, das bei „Emmerich im Lichterglanz“ nicht komplett gezündet hatte.
Das Ereignis selbst war ein echter Erfolg, das allerdings von der Agentur „CPV“ aus Köln organisiert worden war. Würde man „CPV“ erneut buchen, kostet das zusätzliches Geld, das Wirte und Stadt nicht ausgeben wollen. Selbst ist der Gastronom, lautet daher die Parole.
Wenig Resonanz bei Treffen
Doch sehr viel haben die Wirte offenbar bisher noch nicht umgesetzt. Zwei Treffen haben mit Unterstützung der Emmericher Wirtschaftsförderung stattgefunden. Zum letzten Meeting kamen von 13 eingeladenen Gastronomen gerade mal vier. Eine magere Ausbeute. Deshalb will man bei der Wirtschaftsförderung ab Montag Klinken putzen gehen, um die Betriebe vom Mitmachen zu überzeugen. Klar ist: Das angedachte Konzept kostet Geld. Und daran werden sich die Wirte beteiligen müssen. Schließlich sind sie es auch, die von dem Event profitieren.
Die Planung sieht derzeit wie folgt aus: Am Christoffeltor soll eine Bühne aufgebaut werden, auf der am Samstag die „Alpenkrainer“ für volkstümliche Klänge sorgen. Dort wird auch ein Bierwagen stehen, der dem Wirt der Gaststätte „Zum Raben“ angeboten worden ist. Auf der Stadtplatte am Krantor stehen Hüpfburg und Spielmobil für Kinder. So genannte Walk-Acts laufen über die Meile und messen sich beispielsweise im Baumstammheben.
Am Sonntag könnte das Praester Blasorchester auf der Bühne zum Frühschoppen aufspielen. Den gesamten Tag über würde die Juxkapelle „Doite Kloiters“ die Meile auf und ablaufen und für Stimmung sorgen.
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