Emmerich:: Wohnungen: Welmans’ Trumpf?
VON MARKUS BALSER - zuletzt aktualisiert: 19.02.2011 - 11:05Dass Johannes Welmans (Welasa) und Josef Schoofs auf einen Mix von Wohnungen und Handel setzen, hat ihrem Konzept gegenüber dem der Düsseldorfer Immobilien Treuhand Gesellschaft (ITG) beim Gutachten von Junker & Kruse dicke Pluspunkte eingebracht.
Während die ITG gar keinen Wohnraum vorsieht, hat Welasa rund 50 Wohnungen zwischen 50 und 80 Quadratmetern in ihrem Entwurf eingeplant. Auch für betreutes Wohnen, für das die Caritas antwortlich wäre, die dort dann mit einer eigenen Sozialstation vertreten sein soll.
Svenja Krämer von der IHK Niederrhein, die ebenfalls beide Projekte unter die Lupe nahm, sieht darin einen Riesenvorteil: „Aufgrund der demographischen Entwicklung ist das ein Zukunftsmodell“, lobte sie die Welasa-Variante im Ausschuss für Stadtentwicklung.
Die Wohnungen selbst sollen barriefrei sein, sind über einen Aufzug zu erreichen und haben im ersten Stock sogar eigene Gärten. Durch die Nutzung modernster Techniken und regenerativer Energien soll die „zweite Miete“ für die Bewohner möglichst gering gehalten werden. Je nach Nachfrage seien die Wohnungen zu mieten oder zu kaufen.
Zuspruch erntete dabei auch die Architektur. Während die ITG-Planung als zu voluminös und ohne Anbindung zum Umfeld bezeichnet wurde, füge sich der Komplex des Mitbewerbers besser in die vorhandenen Strukturen ein. Für die Konzeption des Welasa- Entwurfs ist der Bochumer Hochschul-Professor Gernot Schulze verantwortlich. Er erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter, der die Emmericher Verhältnisse bestens kennt: André Zweering aus Elten.
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