„Mit Blei in den Armen“
zuletzt aktualisiert: 02.04.2007Die Mannschaft hatte sich zwar schon damit abgefunden. Doch seit gestern ist es amtlich: Die erste Mannschaft des TTV Rees-Groin steigt nach der 7:9-Niederlage im Kellerduell beim Anrather TK II definitiv in die Bezirksliga ab. RP-Redakteur Volker Himmelberg sprach mit dem Vorsitzenden Stefan Scholten.
Das ist bitter. Jahrelang war der TTV Rees in der Landesliga eine feste Größe. Wie wird die Mannschaft den Abstieg verkraften ?
Scholten Es ist natürlich sehr schade, dass es uns erwischt hat. Aber es ist ja schließlich nicht so, dass wir durchgereicht worden sind. In Anrath haben wir bereits die siebte 7:9-Niederlage hinnehmen müssen. Und das nach einer 7:4-Führung. Oftmals haben die Spieler in den entscheidenden Phasen einfach mit Blei in den Armen gespielt. Aber der Abstieg ist kein Beinbruch. Wir werden in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen.
Ist die sofortige Rückkehr in die Landesliga das Ziel ?
Scholten Das kann man noch nicht sagen. Ich vergleiche die Situation gerne mit der von 1999. Damals sind wir auch abgestiegen und haben die Mannschaft konsequent verjüngt. Und sind prompt in die Landesliga zurückgekehrt. Ob uns das noch einmal gelingt, muss man abwarten.
Das heißt also, dass die großen Talente Carsten Franken und Samuel Preuß in der kommenden Saison in die erste Mannschaft aufrücken ?
Scholten Das ist so geplant. Beide sollen das mittlere Paarkreuz bilden.
Die Reeser Damen-Mannschaft haben mit einem 8:5 gegen den SV Sonsbeck den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga verteidigt. Gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga ?
Scholten Zunächst einmal muss die Mannschaft ja noch den zweiten Platz bis zum Saisonende verteidigen. Und sich dann gegen die beiden Zweitplatzierten der anderen Bezirksligen für eine Aufstiegsrunde qualifizieren. Die Chancen stehen 50:50.
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