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Fußball: Die zwei Gesichter des SV Rees

VON SIMON JANSEN - zuletzt aktualisiert: 31.01.2012

Die Mannschaft von Trainer Klaus Klein-Wiele überwintert auf einem Abstiegsplatz. Dabei hat die Mannschaft auch gute Leistungen gezeigt. Was fehlt ist die Konstanz.

 Foto: dapd, dapd
Foto: dapd, dapd

Es sollte alles besser werden. Die Umsetzung funktionierte allerdings nicht. Nach einer enttäuschenden Hinrunde überwintert Fußball-Bezirksligist SV Rees auf einem Abstiegsplatz. Mit 16 Punkten nimmt der SV Rees den vorletzten Tabellenrang ein.

Nach einer guten Vorbereitung trafen die Grün-Weißen im ersten Saisonspiel auf den Lokalrivalen SV Vrasselt. Der Mannschaft von Trainer Klaus Klein-Wiele wurden bereits im August die Grenzen aufgezeigt. Unerwartet deutlich unterlagen die Reeser mit 0:3. Am dritten Spieltag wurde der erste Saisonsieg eingefahren.

Gegen die Vertretung von BW Wesel holte der SV Rees Anfang September den ersten Dreier. Die Mannschaft versäumte es jedoch, sich in der ersten Saisonhälfte entscheidend von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Wie auch in der Vergangenheit präsentierte sich das junge Team oftmals sehr launisch und teilweise auch nicht als intakte Einheit.

Die Folge: Das Team überwintert auf einem Abstiegsplatz. Allerdings hat die Truppe noch ein Nachholspiel gegen den Tabellendritten Siegfried Materborn auszutragen, wobei das Duell wohl erst nach Beginn der Rückrunde ausgetragen wird. Mit einem Sieg könnte der SV Rees die Abstiegsplätze verlassen.

In personeller Hinsicht hat es im Reeser Lager während der Winterpause zwei Änderungen gegeben. Ertug Cosgun steht den Grün-Weißen nicht mehr zur Verfügung. Der technisch versierte Allrounder war mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden. Ab der Rückrunde trägt Cosgun das Trikot des Liga- und Abstiegsrivalen SV Bislich, wo bekanntlich Frank Potthoff inzwischen die sportliche Verantwortung trägt. Im Angriff kann das Trainerduo Klaus Klein-Wiele/Frank Gerards ab sofort wieder auf einen Torjäger zurückgreifen. Michel Wesendonk, ehemals Hühner, kehrte vom Landesligisten Viktoria Goch zu seinem Stammverein zurück und will in der Rückrunde seinen Teil zum angestrebten Klassenerhalt beisteuern.

Das Potenzial zum Klassenerhalt ist sicherlich vorhanden. Gegen den souveränen Spitzenreiter RSV Praest erreichte der SV Rees im Oktober vergangenen Jahres ein torloses Remis. Nur elf Tage zuvor zeigte der SV Rees seine zwei Gesichter. Im Nachholspiel beim spielstarken SV Hönnepel-Niedermörmter lagen die Reeser nach einer schwachen Anfangsphase schnell mit 0:2 zurück, ehe man nach einer deutlichen Leistungssteigerung letztlich noch mit 3:2 gewinnen konnte.

Die Perspektive: Die Mannschaft des SV Rees ist stark genug besetzt, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Entscheidend wird allerdings sein, dass die launische Diva zu einer konstanten Form findet.

Quelle: RP/rl


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