Fußball: Ein klares Bekenntnis
VON FLORIAN THUIS - zuletzt aktualisiert: 21.04.2008Die Spieler des Fußball-Bezirksligisten VfB Rheingold Emmerich ließen gestern ihren Worten die
entsprechenden Taten folgen. Die Mannschaft lieferte eine starke Vorstellung und gewann 2:0 in Grieth.Jürgen Stevens stand die Freude ins Gesicht geschrieben. „Letzte Woche war ich sprachlos. Heute bin ich es auch. Das war eine Leistungssteigerung um 100 Prozent. Wir haben eine wirkliche tolle Partie abgeliefert. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, so der VfB-Linienchef nach dem 2:0 (2:0) Auswärtssieg seiner Mannschaft beim SV Grieth. Sein Gegenüber Andre Spielmann war restlos bedient: „Wir hätten vier Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen. Das war in allen Belangen viel zu wenig, was wir hier geboten haben.“
Bei den Gästen merkte man von Anfang an, dass sie die indiskutable Leistung aus der Vorwoche gegen Winnekendonk vergessen machen wollten. Die Schwarz-Weißen gaben Vollgas, scheuten vor keinem Zweikampf zurück und spielten munter nach vorne. In Minute 17 wurde es dann zum ersten Mal gefährlich. Nach einem Eckball von Marcel Heering donnerte Dirk Scholten den Ball aus dem Rückraum gegen die Latte.
Spielerwechsel
Bereits nach 26 Minuten kam Ertug Cosgun für René Eulink ins Spiel. Der Stürmer hatte sich bei seinem Führungstreffer am Knie verletzt.
In der 70. Minute durfte der A-Jugendliche Aydin Baran für Sören Hoffmann ran. In der 88. Minute kam Martin Stevens für Pascal Kösters.
Torschütze und Pechvogel Eulink
Nur sechs Minuten später dann die verdiente Führung. Aus dem Gewühl heraus markierte Rene Eulink in typischer Torjägermanier das 1:0 für Rheingold. Er verletzte sich bei dieser Aktion so unglücklich am Knie, dass er ausgewechselt werden musste.
Rheingold bestimmte auch in der Folgezeit die Partie. Auch die Abwehr stand sicher – vom gefürchteten Griether Sturmduo Torsten Vöckel und Kai Esser war überhaupt nichts zu sehen. In der 40. Minute besaß der SV Grieth seine erste Chance, als der Ex-Vrasselter Sebastian Brüschke an Torwart Christoph Legeland scheiterte. Als beide Mannschaften mit den Gedanken schon in der Kabine schienen, schlug der VfB noch einmal eiskalt zu. Eine Maßflanke von Ertug Cosgun verwertete Kapitän Harald Hammerschmidt mit einem artistischen Seitfallzieher „Marke Tor des Monats“ unhaltbar für Grieths Schlussmann Sascha Horsmann zur 2:0-Pausenführung. Auch nach der Pause hatte Rheingold das Geschehen fest im Griff. Vor dem Tor von Legeland kam kaum einmal Gefahr auf. Rheingold besaß die besseren Chancen. So fehlte Marcel Heering nach einem Alleingang im Abschluss die Kraft (61.). Und Youngster Sören Hoffmann, der eine bärenstarke Partie zeigte, verzog nur eine Minute später ganz knapp.
Es blieb beim verdienten 2:0-Erfolg. Die Rheingold-Mannschaft präsentierte sich in Bestform und lieferte damit ein klares Bekenntnis zu Trainer Jürgen Stevens ab.
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