Tennis: Fair Play und viele packende Duelle
zuletzt aktualisiert: 01.07.2008Die kleine aber doch sehr rührige Tennisabteilung des TV Elten besteht mittlerweile seit 25 Jahren. Grund genug für Abteilungsleiter Manfred Flüchter, diesen Geburtstag mit einer rauschenden Fete im Clubheim zu feiern.
Doch bevor es vor der Theke rund ging, standen sich die Aktiven an sechs Tagen auf den Tennisplätzen gegenüber und spielten die Vereinsmeister aus. „Es waren sehr packende und spannende Spiele, in denen aber immer das Fair-Play im Vordergrund stand“, sagte Flüchter, der gemeinsam mit Vereinschef Siegfried Assmann die Ehrungen der Sieger vornahm.
Dabei stand die älteste Teilnehmerin im Vordergrund. Die 70-jährige Lilo Jensen war in den Partien kaum zu bremsen und hatte nur einmal das Nachsehen. In der Damen-Doppel-Konkurrenz beherrschte sie an der Seite von Elly Thomassen souverän das Teilnehmerfeld und gewann alle vier Begegnungen. Zweiter wurde das Duo Carmen Jansen/Wally Lindgens. Auch im Mixed stellte Lilo Jensen ihre Fitness eindrucksvoll unter Beweis. Mit Helmuth Rutten setzte sie sich in der Vorrunde glatt durch. Und im Halbfinale hatten Saskia und Josef Jansen das Nachsehen. Im zweiten Spiel der Vorschlussrunde gewannen Edeltraud und Hans Sterbenk gegen Elly Thomassen/Helmut Daams. So kam es im Finale zur Neuauflage des Duells zwischen Jensen/Rutten und Sterbenk/Sterbenk, die in der Vorrunde glatt den Kürzeren gezogen hatten.
Auch im Endspiel sah es nach einer Wiederholung des Erfolges aus. Doch nach einem klaren 3:6 kämpften sich Sterbek/Sterbenk in die Begegnung zurück und gewannen Durchgang zwei mit 6:3. Spannend blieb es im entscheidenden Match-Tie-Break bis zum letzten Schlagabtausch, bei dem Sterbenk/Sterbenk beim 11:9 das Glück auf ihrer Seite hatten.
Im Herren-Doppel setzten sich mit Angelo Russo und Roman Mohnen die Favoriten durch. Platz zwei ging an die Routiniers aus den Herren 55 des TVE, Ruud Schmelling und Horst Derksen. Präsente gab es aber nicht nur für die Sieger. Für Heidi und Manfred Flüchter, Edeltraud und Hans Sterbenk gab es aus den Händen von Siegfried Assmann noch Anerkennungen für die gelungene Ausrichtung der Turnierwoche, die wahrscheinlich im Herbst wiederholt wird.
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