Schwimmen: Fünf Starts - fünf Bestmarken
VON HANS STERBENK - zuletzt aktualisiert: 14.11.2007Die Schwimmer des Reeser SC überzeugten beim Mannschaftswettbewerb. Vor allem für Lsa Verhoeven lief es ganz hervorragend, die bei ihren fünf Auftritten jeweils Bestzeiten schwamm.
Pintzke fehlte
In Oberhausen musste der Reeser Schwimmclub mit Jürgen Pintzke auf den wohl leistungsstärksten Senioren verzichten. Verletzungsbedingt musste er passen. Pintzke wird aber seinem Team in der höheren Klasse sicherlich zur Verfügung stehen.
Erstmals in der Geschichte des Vereins nahm der Reeser SC am Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) in Oberhausen n teil. Dabei trumpften vor allem die Männer stark auf, die den direkten Sprung in die Bezirksliga schafften. Dazu reichte dem Team ein zweiter Platz hinter der Mannschaft der DJK Delphin Osterfeld.
Fünf neue Bestmarken
Fünf neue Bestmarken stellten die Herren auf. Hierfür zeichneten Florian Bosch über 400 m-Freistil (4:51,94 Minuten), Bernd Berresheim über 400 m-Lagen (5:52,44), Tobias Beyer über 1500 m-Freistil (21:27,96) sowie Marco Dahmen über 50 m-Rücken (30,26 Sekunden) und 200 m-Rücken (2:32,69 Minuten) verantwortlich. Aber auch für die Damen um die überragende Lisa Verhoeven lief es. In dem gut besetzten Teilnehmerfeld brachten die Schwimmerinnen Platz fünf mit nach Hause. Maßgeblichen Anteil hieran hatte Verhoeven, die bei ihren fünf Starts jeweils neue Bestmarken aufstellte.
Bei der DMS durfte jeder Teilnehmer maximal fünf Mal zum Zuge kommen. Insgesamt galt es 34 Disziplinen hinter sich zu bringen. Zum Einsatz kamen für den Reeser Tross neben den jüngeren Schwimmern wie Ruth Berresheim, Meike Farber, Selina Gurny, Marie Hegmann, Catharina Heiliger, Samira Janssen sowie Alina und Dustin Masuch auch Aktive des Seniorenkaders. Und Marc und Mirka Derksen, Maike Ketzinger, Laurenz Lensing und Helena Naß zeigten, dass sie noch längst nicht zum „alten Eisen“ gehören.
Stehvermögen bewiesen
Das die Schwimmer über Stehvermögen verfügen, lässt sich am Beispiel von Florian Bosch deutlich machen. Noch am Vortag war er beim 24-Stunden-Schwimmem im „Embricana“ dabei und zeigte dennoch bei dem Mannschaftswettbewerb keine Spur von Schwäche. Vielmehr absolvierte er das harte Programm mit Bravour. In fünf Disziplinen stellte er sich der Konkurrenz - dabei hatte er tags zuvor im „Embricana“ noch locker 21 Kilometer heruntergespult. Auch Bruder Fabian wurde vom Event in der Grenzstadt abgezogen und musste in Oberhausen ran. Übrigens: Die Familienwertung beim 24-Stunden-Schwimmen ging an die Familie Bosch, die 94900 m zurücklegte.
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