"Ich habe nie gezweifelt"
zuletzt aktualisiert: 03.10.2011Der Bau des dritten Rasenplatzes im Lindenstadion ist eng mit dem Namen Heinz Ruitter verbunden. Seit 2007 hatte er sich unermüdlich für das Großprojekt eingesetzt. RP-Redakteur Volker Himmelberg sprach am Rande der gestrigen Einweihungsfeier mit dem Vorsitzenden des SV Haldern.
Was empfinden Sie am großen Feiertag des SV Haldern ?
Ruitter Wir dürfen alle stolz auf das sein, was hier geleistet worden ist. Hinter dem dritten Rasenplatz verbirgt sich ein gewaltiger Kraftakt. Ich kenne viele Mitglieder, die fast jeden Samstag auf dem Platz gestanden und geackert haben.
Mischt sich auch etwas Erleichterung in die Gefühle ?
Ruitter Das ist noch untertrieben. Manchmal kann ich noch gar nicht begreifen, wie wir das hingekriegt haben. Man muss sich nur einmal die Zahlen betrachten. Ein solcher Platz hätte schlüsselfertig 500 000 Euro gekostet. Wir haben unter dem Strich rund 175 000 Euro in die Anlage investiert. Das zeigt schon, welches Maß an Eigenleistung hinter dem Projekt steckt.
Gab es Momente, in denen Sie an der Verwirklichung der Pläne gezweifelt haben ?
Ruitter Die gab's nie. Wirklich nicht. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als wir mit der kompletten Bauleitung zusammengesessen und uns geschworen haben, dass wir das gemeinsam schaffen. Da steckte so viel Überzeugung dahinter, dass ich überhaupt keine Zweifel haben konnte.
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