Fußball: Lebensretter für Fortuna
zuletzt aktualisiert: 01.10.2008Fortuna Millingen ist seit Samstag im Besitz eines elektronischen Lebensretters. Paul Dickerboom, bekannter Fußballer aus der Region und Mitarbeiter der Stadtsparkasse Emmerich-Rees, überreichte dem Verein vor dem Derby gegen den SV Rees einen Defibrillator.
Dieses Gerät kann den so genannten „plötzlichen Herztod“ verhindern, da mit gezielten Stromstößen der Herzmuskel aktiviert und somit das lebensgefährliche „Kammerflimmern“ unterbrochen wird.
Die Fortuna hatte sich für die Anschaffung eines solchen Gerätes entschieden, nachdem im vergangenen Jahr Fußball-Obmann Klaus Kremer auf der Sportanlage an der Bruchstraße zusammengebrochen und anschließend gestorben war. „Sein tragischer Tod hat uns klar gemacht, dass wir handeln müssen“, sagte stellvertretender Vorsitzender Jürgen Klug. Da ein Defibrillator 1700 Euro kostet, hatte sich die Fortuna mit der Bitte um Unterstützung an die Stadtsparkasse gewandt. Klug: „Direktor Horst Balkmann hat uns sofort geholfen.“
Damit möglichst viele Mitglieder wissen, wie der Defibrillator im Ernstfall bedient werden muss, bietet die Fortuna entsprechende Erste-Hilfe-Kurse an. Die Stadtsparkasse wird eventuell noch weiteren Sportvereinen in der Region unter die Arme greifen. „Wir stehen den Vereinen, die sich solch ein wichtiges Gerät anschaffen möchten, als Ansprechpartner gerne zur Verfügung“, sagte Dickerboom.
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