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Fußball: Skandal: SVV-Keeper bedroht Schiedsrichter

zuletzt aktualisiert: 08.10.2007

Wieder ein Skandal in der Fußball-Kreisliga B. Und wiederum war der SV Vrasselt II daran beteiligt. Die gestrige Begegnung zwischen Spitzenreiter SV Haldern und der Vrasselter Reserve wurde in der 70. Minute beim Stande von 1:0 für den Gastgeber abgebrochen. Schiedsrichter Thorsten Schmitz (Drevenack) brach die Begegnung ab, weil er sich vom Vrasselter Torhüter Sven Lohmann bedroht fühlte. Lohmann hatte zuvor den Referee beschimpft und dafür die Rote Karte gesehen.

SVV-Spielertrainer André Werner sah Gelb-Rot wegen Meckerns. Foto: RPO
SVV-Spielertrainer André Werner sah Gelb-Rot wegen Meckerns. Foto: RPO

Bis zur 70. Minute hatte es 0:0 gestanden. Nach einem Foulspiel von Lohmann am Halderner Jan Kalkwarf entschied Schmitz auf Elfmeter. Der Vrasselter Spielertrainer Andre Werner war mit der Entscheidung nicht einverstanden und sah wegen Meckerns die Ampelkarte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Benedikt Kosel zum 1:0, ehe die Dinge eskalierten.

„Es kann nicht sein, dass der Verband in diesem Spiel einen Schiedsrichter aus Drevenack ansetzt“, meinte Andre Werner. Zur Erinnerung: Die Vrasselter Partie bei der dortigen TuS war ebenfalls abgebrochen worden, nachdem sich SVV-Akteur Oliver Ambrosius ein Gerangel mit Murat Türgeldi geliefert hatte – inzwischen sind die beiden Streithähne jeweils ein halbes Jahr lang gesperrt worden. Werner weiter: „Überhaupt finde ich es sehr eigenartig, dass ich vor dem Anpfiff zum Schiedsrichter bestellt werde und dieser mich zehn Minuten lang über mögliche Folgen von Fehlverhalten auf dem Platz belehrt.“ Morgen Abend wird sich der Vrasselter Vorstand mit der Mannschaft um Spielertrainer Werner zusammensetzen.

Der Halderner Trainer Jürgen Stratmann: „Schade. Ich bin davon überzeugt, dass wir das Spiel gewonnen hätten. Wenn der Schiedsrichter bedroht wird, muss er das Spiel aber natürlich abbrechen.“

Quelle: RP

 
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