Tempospiel aufziehen
VON PER FELDBERG - zuletzt aktualisiert: 04.02.2012Die Handballer der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg wollen das Abwehrbollwerk des MTV Dinslaken knacken. "Das wird eine ganz schwere Aufgabe", weiß Trainer Rolf Paschmann.
Niederrhein Seit drei Spielen trägt Rolf Paschmann wieder die Verantwortung als Trainer der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg. Nach dem berufsbedingten Rücktritt von Trainer Frank Brands, der die Mannschaft erst zum Saisonbeginn übernommen, erklärte sich Paschmann erneut bereit, die sportliche Verantwortung für die HSG zu übernehmen. Diese hatte der frühere Rückraumspieler des damaligen Isselburger TV bereits von 2008 bis 2010 getragen. "Als ich gefragt wurde, habe ich erst gar nicht lange überlegen müssen, ob ich es mache. Ich hatte mit großem Interesse die Entwicklung dieser jungen Mannschaft weiterverfolgt und möchte nun meinen Teil dazu beitragen, dass wir uns langfristig auch wieder höheren Zielen widmen können", so der Übungsleiter.
Positive Zwischenbilanz
Mit zwei Siegen und einer Niederlage weist er eine positive Zwischenbilanz auf. Doch diese Statistik interessiert den 42-Jährigen nicht. Für ihn steht klar die Entwicklung des Teams im Vordergrund. Und da verfügt er derzeit über eine gesunde Mischung aus erfahrenen Routiniers und talentierten Nachwuchsakteuren. Was diese Mannschaft leisten kann, bewies sie am vergangenen Wochenende beim 33:25-Erfolg über die Moerser Adler HSG II. Aus einer konzentrierten Deckung heraus, die in Keeper Jörg Böwing den herausragenden Akteur dieser Partie hinter sich wusste, bestimmten die Hausherren das Geschehen auf dem Parkett.
Zahlreiche Tempogegenstöße, abgeschlossen von der ersten und auch zweiten Welle, sorgten am Ende dafür, dass sich die HSG für die 34:44-Hinspielniederlage revanchieren konnte.
Heute muss der aktuelle Tabellenvierte bei der dritten Mannschaft des MTV Rheinwacht Dinslaken antreten. "Das ist keine leichte Aufgabe. Der MTV hat eine sehr gute Deckung. Diese gilt es zu knacken", so Paschmann. "Wir müssen unser Tempospiel aufziehen. Dann nehmen wir auch diese Hürde", glaubt der Trainer. Das Hinspiel entschied die HSG 26:20 für sich.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum