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Tischtennis: TTV Rees bot Spitzenreiter Paroli

zuletzt aktualisiert: 29.01.2007

Es mag sich etwas paradox anhören. Doch trotz der zehnten Saisonniederlage schöpft Tischtennis-Landesligist TTV Rees-Groin seit Samstagabend neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Das war nicht sein Tag: Rückkehrer Peter Gundlach verlor am Samstag im unteren Paarkreuz beide Einzel.  Foto: RPO
Das war nicht sein Tag: Rückkehrer Peter Gundlach verlor am Samstag im unteren Paarkreuz beide Einzel. Foto: RPO

Denn das Schlusslicht lieferte gegen den souveränen Spitzenreiter DJK Rhenania Kleve (28:0-Punkte) eine beeindruckende Vorstellung und musste sich am Ende unglücklich mit 6:9 geschlagen geben. „Wir hätten dem Tabellenführer um ein Haar den ersten Punktverlust der laufenden Saison beigebracht. In dieser Form können wir in den nächsten Wochen noch zu einer erfolgreichen Aufholjagd ansetzen“, meinte Vorsitzender Stefan Scholten zuversichtlich.

Die Partie gegen den künftigen Verbandsligisten stand in der Turnhalle an der Sahlerstraße von Beginn an auf des Messers Schneide. Josef Franken / Stefan Tenbrink und Christian Schepers / Ingo Schraven gewannen ihre Doppel gegen Ronnie Gramser / Martin Blume und Andre Gramser / Johannes Kirchner jeweils glatt mit 3:0 und brachten den Gastgeber in den Eingangsdoppeln mit 2:1 in Führung. In den folgenden Einzeln war am Samstag insbesondere auf das mittlere Paarkreuz Verlass. Christian Schepers (gegen Andre Gamser) und Stefan Tenbrink (gegen Martin Blume) legten Nervenstärke an den Tag und rangen ihre Kontrahenten jeweils in fünf Sätzen nieder. Zu diesem Zeitpunkt lag der Abstiegskandidat mit 4:3 in Führung.

Und die Überraschung blieb in greifbarer Nähe, da in der Folge auch Marcel Dahmen (3:2 gegen Ronnie Gramser) und Christian Schepers (3:1 gegen Martin Blume) ihre Spiele gewannen – beim Stande von 6:6 war noch alles offen. Doch dann blieb die Pechsträhne den Reeser Spielern treu. Stefan Tenbrink unterlag mit 1:3 gegen Andre Gramser, ehe Ingo Schraven und Peter Gundlach im unteren Paarkreuz zwei bittere 2:3-Niederlagen kassierten – der Tabellenletzten stand wie so oft in der laufenden Saison trotz einer starken Leistung am Ende erneut mit leeren Händen da.

Quelle: RP

 
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