Tischtennis: TTV Rees ist gescheitert
VON VOLKER HIMMELBERG - zuletzt aktualisiert: 10.05.2010Der TTV Rees-Groin blieb am Wochenende in der Aufstiegsrunde zur Tischtennis-Verbandsliga sieglos. Die Mannschaft landete in Altenessen auf Rang drei und muss in der nächsten Saison einen neuen Anlauf nehmen.
Der Traum vom Aufstieg in die Tischtennis-Verbandsliga ist für die erste Mannschaft des TTV Rees-Groin geplatzt – zumindest vorerst. Das Team, das am Samstag mit großen Hoffnungen zur Relegationsrunde nach Altenessen gereist war, blieb dort sieglos und musste sich schließlich mit dem dritten Platz begnügen.
Das Vierer-Turnier stand für das Reeser Team von Beginn an unter keinem guten Stern. Im Auftaktspiel gegen Preußen Elfringhausen kassierte die Mannschaft eine unnötige 5:9-Niederlage. Zwar hatten Carsten Franken / Samuel Preuß im Spitzen-Doppel für ein schnelles 1:0 gesorgt. Doch anschließend hatten Marcel Dahmen / Christian Schepers und Andreas Föcking / Ingo Schraven jeweils das Nachsehen.
Auch in den Einzeln machte sich bei den Reeser Spielern die Nervosität deutlich bemerkbar. Lediglich Carsten Franken, Ingo Schraven, Andreas Föcking und Marcel Dahmen gewannen jeweils ein Einzel – damit war die Auftaktniederlage besiegelt, die der TTV Rees unbedingt hatte verhindern wollen.
Besseres Satzverhältnis
Auch im zweiten Spiel kam das Team gegen den TuS Holzen-Sommerberg nicht über ein 8:8 hinaus. Immerhin hatten die Reeser im Satzverhältnis mit 35:33 die Nase vorn, was am Ende den Ausschlag zu Gunsten des TTV im Kampf um den dritten Platz geben sollte. Diesen sicherte sich die Mannschaft gestern mit einem weiteren 8:8 gegen die DJK Altenessen, die sich zuvor bereits ebenso wie Preußen Elfringhausen den Aufstieg in die Verbandsliga gesichert hatte.
Nach dem schwachen Abschneiden am Wochenende bleibt dem TTV Rees-Groin nur noch das Prinzip Hoffnung. Wahrscheinlich wird am letzten Mai-Wochenende eine weitere Relegationsrunde der Tabellendritten der drei Aufstiegsrunden des Westdeutschen Verbandes ausgetragen. Deren Sieger steigt allerdings nur dann auf, falls bis dahin ein Verein seine Mannschaft aus der Tischtennis-Verbandsliga zurückzieht.
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