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Basketball: Weiterer Rückschlag für Energy Baskets

zuletzt aktualisiert: 01.03.2010

Es hat alles nichts geholfen. 35 Minuten lang wehrte sich Landesliga-Schlusslicht Energy Baskets Emmerich gegen die drohende Niederlage. Doch am Ende stand der Abstiegskandidat erneut mit leeren Händen da und kassierte eine glatte 52:71 (28:31)-Niederlage gegen die Neuwerk Lions Mönchengladbach II.

Die Energy Baskets Emmerich – hier Thomas Seelen – wehrten sich einmal mehr vergeblich gegen eine drohende Niederlage.  Foto: RPO
Die Energy Baskets Emmerich – hier Thomas Seelen – wehrten sich einmal mehr vergeblich gegen eine drohende Niederlage. Foto: RPO

"Wir haben in der laufenden Saison schon oft gut gespielt, ohne dafür den Lohn erhalten zu haben. So etwas geht irgendwann an die Psyche der Spieler. Das hat sich leider in der Schlussphase deutlich bemerkbar gemacht. Daher kann ich der Mannschaft auch überhaupt keinen Vorwurf machen", meinte Coach Per Feldberg nach der Begegnung.

Besonders in der Anfangsphase hatte der Gastgeber einen starken Eindruck hinterlassen. Die Energy Baskets kombinierten geschickt und schlossen ihre Angriffe geduldig ab. Auf der anderen Seite verhinderte die Defensive, dass die gefürchteten Gladbacher Distanzschützen zum Zuge kamen.

Info

Energy Baskets: Pascal Heim, Sebastian Heim (4), Thomas Seelen (13), Maarten Brink (5), Pascal Thölke, Andre van Edig (3), Marco Frisch (13), Max Ramminger (11), Peter Büns (2).

Folgerichtig entschieden die Feldberg-Schützlinge das erste Viertel knapp mit 15:14 für sich. Zu Beginn des zweiten Abschnitts gelangen zwei erfolgreiche Würfe zum 19:14 – zu diesem Zeitpunkt durfte ein zartes Pflänzchen Hoffnung auf den ersehnten Sieg aufkeimen.

Doch anschließend verloren die Emmericher etwas den Faden und ließen sich durch einige umstrittene Entscheidungen der Schiedsrichter aus dem Rhythmus bringen. Die Gäste witterten ihre Chance. Die Neuwerk Lions holten Punkt um Punkt auf und gingen mit einer 31:28-Führung in die Pause.

Doch es blieb spannend. Nach 30 Minuten lagen die Gäste mit 48:41 vorne. "Ich habe der Mannschaft versichert, dass wir das Spiel immer noch drehen können", meinte Feldberg. Doch daraus wurde nichts – die Energy Baskets schlichen mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Quelle: RP

 
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