Geldern: 17. Lichterzug: Bree feierte beim Fasten
VON MARTIN LEURS - zuletzt aktualisiert: 19.03.2007Geldern (RPO). BREE Wieder einmal brach ein Bus mit Gelderner Jecken in Richtung Bree auf, um ihr Fasten zu brechen. Präsident Gerd Lange allerdings wusste da mehr, laut der Kirche breche Alkohol das Fasten überhaupt nicht, beim Fasten gehe es nur um das Essen. So brauchte niemand mehr ein schlechtes Gewissen zu haben als im Bus kühle Getränke gereicht wurden und Karnevalsmusik die Stimmung hob.
In der Partnerstadt Bree angekommen, verteilte sich die Gruppe auf die Stammkneipen und Restaurants. Teilweise wurden die Gelderner sogar wiedererkannt als die „Kollegas aus Deutschland“. Als dann die ersten Laser am Himmel zu sehen waren, suchten sich die Gelderner schnell einen Platz an der Straße, um auch keinen der schön beleuchteten Wagen zu verpassen. Wie in jedem Jahr zogen die Wagen wieder mit unzähligen Lichterketten geschmückt durch die Straßen von Bree. Selbst Zugteilnehmer ohne Wagen hatten ihre Kostüme mit Lichtern verschönert um den Halbfastenzug zu einem wahren Lichterfest zu machen.
Jeder Wagen hatte riesige Stromgeneratoren dabei, um die Lichter- und Lasershows mit Strom zu versorgen. Für Musik sorgten die Wagen natürlich auch, und so konnte man alle in Deutschland bekannten Partylieder auch mal auf Flämisch hören. Obwohl die Gelderner wohl nicht soviel verstanden, tat das der Stimmung keinen Abbruch und so wurde halt der deutsche Text mitgesungen. Prinzessin Viktoria und Prinz Peter als offizielle Vertreter der Stadt Geldern standen das letzte Mal im vollen Ornat in der Öffentlichkeit. Sie genossen ihren letzten Auftritt und nahmen noch einmal die Stimmung in sich auf, bevor sie sich dann wie alle anderen wieder zum Bus begaben – um zuhause die Fastenzeit fortzusetzen.
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