Geldern: „Antibiotika werden ganz dringend benötigt“
zuletzt aktualisiert: 22.08.2007Geldern (RPO). Pisco (peko) Wir haben die Medikamente ins Krankenhaus in Pisco gebracht. Das war genau zum richtigen Zeitpunkt. Vor allem die Antibiotika wurden ganz dringend benötigt!“ Im Krankenhaus von Pisco besucht Dr. Ralf Wibbeling aus Marienbaum verletzte Menschen. Die Rheinische Post erreichte Wibbeling aus Marienbaum über Handy in Pisco, wo er auf den Rückflug nach Lima wartete.
Die Situation in Pisco empfand der Oberarzt am Emmericher Krankenhauser als ähnlich schlimm wie in Pakistan, wo er 2005 tätig gewesen ist. Auch Nachbeben erlebte Wibbeling noch: „Ein sehr unangenehmes Gefühl!“ Bei der direkten Bergung von Toten und Verletzten waren die Niederrheiner nicht mehr beteiligt. Anstrengende Tage liegen also hinter dem Arzt und seinen Teamkollegen.
Einer bleibt vor Ort
Die vier Niederrheiner stellen eine Liste zusammen, was an Medizin und ärztlichem Material von Deutschland aus nach Peru geflogen werden soll. Ein Mann der I.S.A.R.-Gruppe wird dann noch vor Ort bleiben, um dafür zu sorgen, dass die Hilfe aus Deutschland auch an die richtigen Stellen kommt.
Die 100 Kilogramm an Medikamenten von Medeor, die das I.S.A.R.-Team bereits mitgenommen hatte, ist inzwischen an die richtige Adresse gekommen – das Krankenhaus von Pisco.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


