Wachtendonk: Blauzungenkrankheit erreicht Wachtendonk
zuletzt aktualisiert: 10.10.2006Wachtendonk (RPO). Bei Schafen in Wachtendonk ist die Blauzungenkrankheit festgestellt worden. Damit hat das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld den ersten Fall der Blauzungenkrankheit im Kreis Kleve bestätigt. Das Virus ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch- und Milchprodukte können bedenkenlos konsumiert werden.
Ob sich durch den aktuellen Fall das bisher festgesetzte Gefährdungsgebiet ändert, wird vom Land durch eine Verordnung entschieden. Zurzeit liegen bereits aufgrund eines Seuchenausbruchs in Krefeld die Kommunen Straelen, Wachtendonk, Kerken, Rheurdt, Geldern und Issum im Gefährdungsgebiet, das einen Radius von mindestens 20 Kilometern um jeden Neuausbruch hat.
Aufgrund der bestehenden Landesverordnung gelten die bisherigen Einschränkungen für Tiertransporte unverändert weiter. Inforamtionen dazu sind unter www.kreis-kleve.de, (Tiere, Tierseuchenbekämpfung, Blauzungenkrankheit) zu erhalten. Im derzeitigen Gefährdungsgebiet des Kreises Kleve sind 332 Rinder-, 64 Schaf- und 25 Ziegenbestände mit insgesamt etwa 40 700 Rindern, 1100 Schafen und 80 Ziegen gemeldet.
Der Kreis Kleve bittet alle Halter von Rindern, Schafen und Ziegen, die ihrer Meldepflicht noch nicht nachgekommen sind, ihren Tierbestand unverzüglich beim Kreisveterinäramt, Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve, anzumelden.
Info Weitere Infomationen gibt’s beim Kreisveterinäramt, % 0 28 21 / 8 52 29.
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