Kerken: Ein Dankeschön für die Mühlenretter
zuletzt aktualisiert: 16.01.2012Kerken (RP). Die beiden Deutschen Doggen "Queen" und "Baron" waren weggeschlossen, als Ursula und Dirk Budde, Besitzer der Stendener Mühle, etwa 80 Bürger zu einer kleinen Dankeschön-Feier empfingen.
Es handelte sich dabei um Bürger, die sich um dien Rettung des Stendener Mühlenturms verdient gemacht hatten. An der Spitze standen die Kerkener Feuerwehrmänner. Es kamen aber unter anderem auch vielen Techniker und Handwerker, die an diesem Tag einer bereits bekannten, heftigen Begrüßung durch die beiden Hunde entgingen.
Ein technischer Defekt war laut Polizei die Ursache für den Brand im Stendener Mühlenturm. Am Montag, 8. August 2011, um kurz vor Mitternacht entdeckte ein Gast einen Schwelbrand im Dachgeschoss des zu einem Wohnhaus umgebauten Turms. Die Feuerwehr Kerken konnte den Brand löschen.
Deshalb trafen sich dort auch am Dienstag, 16. August, der Landeskonservator Ralph Quadflieg vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege, Architekten sowie Mühlen- und Kirchturmfachmann Heinz-Josef van Aaken aus Kevelaer. Ergebnis des Gespräches war unter anderem, dass der entsprechende Bauantrag auch an das Amt für Denkmalpflege weitergeleitet wird.
Doch grundsätzlich erklärte sich Quadflieg mit den notwendigen Arbeiten einverstanden. Es durfte auch sofort mit der Sanierung begonnen werden, weil Gefahr im Verzug war. Denn die Statik des Mühlenturms wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen.
Nach knapp fünf Monaten erstrahlt die Mühle wieder im vollen Glanz, in die van Aaken unter anderem einen alten Holzbalken der Sonsbecker Kirche einbaute.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


