Gelderland: Hilfe beim Bewässern gesucht
zuletzt aktualisiert: 22.07.2010Gelderland (RPO). Mehrere Gemeinden im Gelderland setzen bei der Trockenheit auf die Hilfe der Bürger. So haben Wachtendonk und die Stadt Geldern bereits an die Bewohner appelliert, städtisches Grün vor der eigenen Haustür zu gießen. Die städtischen Mitarbeiter kommen damit derzeit nicht mehr nach. In Wachtendonk beispielsweise kann derzeit kaum gegossen werden, weil die Mitarbeiter mit der Beseitigung der Sturmschäden beschäftigt sind. Bürgermeister Udo Rosenkranz sorgt sich um die Bäume am Friedensplatz. Dort seien einige Bäume schon kahl. "Notabwurf" nennen Experten wie Betriebshof-Leiter Franz-Josef Delbeck diese Reaktion der Pflanzen. Bürgermeister Rosenkranz hofft auf die Hilfe der Bürger: "Was zu retten ist, sollte man auch retten." Falsch sei die Annahme, das Unwetter in der vergangenen Woche habe für genug Feuchtigkeit gesorgt: "Das hat nicht gereicht."
Auch in Geldern ruft die Stadtverwaltung weiterhin die Bürger auf, beim Wässern zu helfen. In Issum gibt es einen solchen Appell noch nicht, sagt Bauamts-Chef Jürgen Happe. "Wir haben viele Bereiche, insbesondere Verkehrsinseln, wo Anlieger Patenschaften übernommen haben." Große Grünflächen versorge die Gemeinde. "Wir bemühen uns, alles nach und nach abzuarbeiten." Ähnlich läuft es in der Gemeinde Kerken. Auch die Stadt Straelen schafft die Bewässerung noch ohne Bürgerhilfe. "Wir kommen im Augenblick zum Glück noch mit dem Gießen nach", sagt Bauamtsleiter Harald Purath.
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