Issum: Issumer CDU will den Friedhof neu ordnen
zuletzt aktualisiert: 19.07.2010 - 10:28Issum (RPO). Die Issumer CDU kritisiert den Zustand des Friedhofs in Issum. Dieser wirke "unsystematisch" und weise "erhebliche optische Mängel" auf. Das ist einer der Punkte, den die Christdemokraten bei ihrer Klausurtagung auf der Wasserburg Rindern zur Sprache gebracht haben.
Eine effektive Bewirtschaftung des Friedhofes sei nur sehr eingeschränkt möglich. Idee der CDU: "Ein auf Friedhöfe spezialisierter Landschaftsarchitekt soll mit der Überplanung der Anlage beauftragt werden. Das langfristige Ziel ist neben der Optik auch Kosteneinsparung durch geringeren Pflegeaufwand."
Ähnliche Strukturen haben die Christdemokraten bei Grünem ausgemacht: "Die Gemeinde Issum ist eine grüne Gemeinde mit vielen Straßenbäumen. Aber nicht immer wurde bei der Pflanzung auf die Sinnhaftigkeit des Pflanzortes oder der Pflanze an sich gedacht", heißt es aus Reihen der Issumer CDU. Dadurch entstehe ein hoher Pflegeaufwand, der zudem sehr teuer sei. Auch in diesem Punkt soll ein darauf spezialisierter Landschaftsarchitekt beauftragt werden, die Bäume im Straßenbild zu analysieren. Ziel der CDU: "Neben der optischen Verbesserung erwarten wir hier eine deutliche Kostensenkung in der Unterhaltung unserer Grünanlagen."
Käthe-Kollwitz-Schule sichern
Die Christdemokraten wollen zudem sicherstellen, dass die Käthe-Kollwitz-Schule auf Dauer erhalten bleibt. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob eine Verbundschule (Hauptschule mit Realschulzweig) möglich ist.
Um ein Ungleichgewicht bei den Grundschulen zu verhindern, und um Raumengpässen an einer Grundschule vorzubeugen, möchte die CDU die Zweizügigkeit an den Grundschulen festschreiben. Die Budgets für die Schulen sollen nach CDU-Meinung neu gestaltet werden. Die Schulleiter sollen mehr Entscheidungsbefugnisse bekommen, und Ansparungen für größere Maßnahmen sollen möglich werden.
Positives Fazit
Die Christdemokraten ziehen ein sehr positives Fazit ihrer Klausurtagung. Das "intensive Eintauchen in die verschiedensten Fachgebiete und die Überarbeitung des Haushaltes" seien wichtige Schritte nach der Umstellung der Buchhaltung auf das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF). Die Buchführung entspreche nun der eines normalen Wirtschaftsunternehmens. Bis zur völligen Gleichstellung seien aber noch weitere Schritte zu unternehmen. Unter anderem müsse die Gemeinde Issum langfristig eine effiziente Kosten- und Leistungsrechnung aufbauen.
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