Geldern: Langzeitarbeitslose sollen Energieberater werden
VON ANJA SETTNIK - zuletzt aktualisiert: 18.02.2010 - 12:53Stadt Geldern, Stadtwerke und Caritas betreiben derzeit ein gemeinsames Projekt: Insbesondere einkommensschwache Haushalte können an der Aktion "Stromspar-Check" teilnehmen und dadurch bares Geld sparen.
Fünf Langzeitarbeitslose, die vom Arebeitslosengeld II leben (Hartz IV), werden zu Stromsparhelfern ausgebildet. Am Donnerstag wurde das Modellprojekt im Gelderner "Fairkaufhaus" vorgestellt.
Ziel ist es, die Stromkosten der Haushalte - und damit auch den CO2-Ausstoß - zu senken. Die Hartz-IV-Bezieher, die an der Qualifizierung teilnehmen, bekommen die Chance, sich anschließend zum echten Energieberater weiterbilden zu lassen und so eines Tages wieder von selbst verdientem Geld leben zu können.
Petra Keysers aus dem Vorstand des Caritasverbands Geldern-Kevelaer weiß, dass viele Langzeitsarbeitslose nicht zuletzt wegen der hohen Energiekosten Schulden machen. Sie sollen lernen, bewusster mit Strom (oder auch Gas und Wasser) zu haushalten und Energiefresser im Laufe der Zeit auszutauschen.
Anmelden können sich interessierte Haushalte mit Broschüren, die an vielen Stellen in Geldern ausliegen.
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