Geldern: Nierspark für "Silberfüchse"
VON LUTZ KÜPPERS - zuletzt aktualisiert: 01.03.2012Geldern (RP). Am Nierspark neben der Polizei soll ein modernes Pflegeheim für Senioren entstehen. Das Besondere: Die Einrichtung weist auch eine Außengastronomie am Wasserplatz auf, die von jedem genutzt werden kann.
Der Nierspark macht sich: Nach den Neubauten für Polizei und Finanzamt sowie den ersten Privathäusern steht nun die Errichtung eines neuen Seniorenheimes auf der Agenda. Nicht-öffentlich machte dazu jetzt der Nierspark-Ausschuss den Weg frei, indem er dem Verkauf eines benötigten, städtischen Grundstücks zustimmte.
Um das Pflegeheim zu realisieren, benötigen die Betreiber noch eine weitere Teilfläche des Ex-RWZ-Geländes. Dabei soll es laut RP-Informationen aber keinerlei Probleme geben. Die Einrichtung würde dann gegenüber des Finanzamtes und rechts von der neuen Gleisunterführung gebaut. Zwischen dem Behördengebäude und dem Seniorenheim verliefe der neue Wasserplatz, der Verweil-Charakter erhalten soll.
Wasserplatz
Der Kulturausschuss soll dem Wasserplatz einen Namen geben. Das hat der Ausschuss für die Entwicklung des Niersparks beschlossen. Eingeweiht werden soll der Platz wahrscheinlich noch vor Ostern, gab Bürgermeister Ulrich Janssen in der Sitzung bekannt.
In der kommenden Woche will die Stadt weitere Infos zu dem Projekt bekannt geben. Doch bereits jetzt bestätigte die Verwaltung, dass 80 Pflegebetten und 25 Einheiten für betreutes Wohnen angedacht sind. Auch die verschiedenen Pflegemaßnahmen können hier in Anspruch genommen werden.
Eine Abteilung für an Demenz erkrankte Menschen soll hier ebenfalls entstehen
Doch der modern anmutende Bau mit viel Glas bietet auch Unterhaltung – und zwar bewusst nicht nur für die Bewohner. Denn neben kleinen Läden (Friseursalon und Kiosk sind hier denkbar) will der Betreiber auch eine Außengastronomie direkt am Wasserplatz realisieren. Auf 180 Quadratmetern laden dann Tische und Stühle zu Kaffee, Kuchen, Getränken und kleinen Gerichten ein. Der Gastro-Betrieb wird übrigens von der hauseigenen Küche versorgt, um diese mehr auszulasten.
Sorgen, dass Besucher und externe Gäste die Bewohner am Abend stören könnten, gibt es offenbar nicht. Denn die Schlafräume sind in den vom dem Café entfernten Gebäudeteilen untergebracht, so dass für Ruhe gesorgt ist – zumindest für die, die etwas eher ins Bett wollen.
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