Wachtendonk: Rosenkranz soll Bürgermeister bleiben
VON SARAH DICKMANN - zuletzt aktualisiert: 24.05.2008Wachtendonk (RPO). Als Udo Rosenkranz nach einer kurzen Wartezeit in den Versammlungsraum zurückkehrte, erwartete ihn eine Überraschung. Der Vorstand der CDU Wachtendonk hat sich für eine erneute Nominierung ihres Bürgermeisters entschieden – einstimmig. „Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt der 57-jährige Rosenkranz. Die Querelen seit der Wahl 2004, bei der zwei Bürgervereine für eine neue Verteilung der Sitze im Rat und Unstimmigkeiten auch innerhalb der CDU gesorgt hatten, sei nicht spurlos an der Partei vorbeigegangen. „Aber diese einvernehmliche Entscheidung werte ich als äußerst positives Signal, dass es in Wachtendonk gut weitergeht.“
In einer erneuten Amtsperiode will Rosenkranz seinem Stil treu bleiben, wie er sagt. Das Leben im Ort möchte er noch kinder- und familienfreundlicher gestalten, die Versorgung der älteren Generation verbessern, das Wohnbaugebiet Wankum und den Niersradwanderweg voranbringen. Im Laufe des vergangenen Jahre hat er (mit Unterstützung seiner Frau und der mittlerweile erwachsenen Töchter) die Entscheidung gefällt, noch einmal anzutreten. Das Amt des Wachtendonker Bürgermeisters hat er seit 1992 inne. Seine größten Projekte in dieser Zeit? Da fallen Georg Camp, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, drei ein: Die Sanierung der Ortskerne Wachtendonk und Wankum und das Gewerbegebiet Möldersfeld. Menschlich schätze man Rosenkranz’ Geradelinigkeit: „Wir sind nicht immer einer Meinung, aber kommen wunderbar miteinander aus“, sagt Camp, der sich für 2009 einen fairen Wahlkampf wünscht.
Bei einer Versammlung im Herbst wird Rosenkranz nun vor allen CDU-Mitgliedern nominiert und dann im Frühjahr den Wahlkampf beginnen – unter anderem mit einer neuen Internetseite: www.udo-rosenkranz.de.
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