Kerken: Schule mit Photovoltaik
VON STEFAN KRIEGEL - zuletzt aktualisiert: 20.08.2010Kerken (RPO). Die Gemeinde Kerken setzt aufs Energiesparen. Deshalb erhält die St.-Petrus-Grundschule in Aldekerk eine Photovoltaikanlage. In den anderen Schulen und Turnhallen werden die Heizungen erneuert.
Die Gemeinde Kerken hat die gut sechs Wochen Sommerferien intensiv dazu genutzt, in ihren Schulen und Turnhallen energiesparende Einrichtungen anzubringen. Eine ganze Reihe von Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Andere haben noch gar nicht begonnen.
"Eine große Summe Geld verschlingt beispielsweise der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der St.-Petrus-Grundschule in Aldekerk", berichtet Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking. Dafür fließen aus dem Konjunkturpaket II 150 000 Euro. "Über den Arbeitsbeginn müssen wir jedoch noch Gespräche mit dem Unternehmer und der Schulleitung führen", erklärt der Verwaltungschef. Denn der Unterricht dürfe auf keinen Fall gestört werden. Sollte der Unternehmer jedoch vorhersagen, dass die Arbeiten störungsfrei verlaufen, könnte mit dem Anbringen der neuen Anlage noch vor den Herbstferien begonnen werden, ansonsten in den nächsten Ferien.
St.-Petrus-Grundschule
Schüler Ab dem kommenden Schuljahr werden in der St.-Petrus-Grundschule in Aldekerk 260 Mädchen und Jungen unterrichtet.
Lehrer Das Kollegium besteht aus 13 Lehrern.
Leitung Schulleiterin ist Irmgrid Bappert.
Klassen Es gibt zehn Klassen in der Aldekerker Grundschule.
Konjunkturpaket
Weitere 65 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II wurden für die Heizungserneuerung in der Aldekerker Grundschule ausgegeben. Diese Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Auch die Heizung in der Grundschule in Nieukerk wurde mit 75 000 Euro aus dem Paket des Bundes erneuert.
Doch nicht nur in den beiden Kerkener Grundschule wird auf Energieersparnis gesetzt. Die Heizungserneuerung in der Kardinalvon-Galen-Hauptschule in Aldekerk, die ebenfalls schon in diesen Sommerferien erledigt wurde, verschlang 75 000 Euro aus dem genannten Konjunkturpaket.
Auch in den Kerkener Turnhalle steht das Thema Energieersparnis an erster Stelle. In der nächsten Woche beginnen in der Vogteihalle in Nieukerk die Arbeiten für die so genannte Solarthermie (Sonnenkollektoren auf dem Dach, die warmes Wasser erzeugen), die etwa 85 000 Euro kosten wird. Außerdem gibt die Gemeinde aus dem Bundesprogramm noch einmal 40 000 Euro für eine neue Heizung in dieser Halle aus, die neben den Vereinen auch von den Schulen genutzt wird.
Insgesamt 75 000 Euro (ebenfalls aus dem Konjunkturpaket II) benötigen die Handwerker für die Heizungserneuerung und Solarthermie in der Turnhalle an der Dennemarkstraße in Nieukerk. "Insgesamt geben wir für Schulen und Turnhallen in den genannten Zeiträumen 505 000 Euro aus", berechnet Dirk Möcking. Alle Arbeiten sollen spätestens am 31. Dezember abgeschlossen sein.
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