Straelen: Ursache für Gasunfall noch nicht geklärt
zuletzt aktualisiert: 01.12.2009Straelen (RPO). Noch immer ist die Ursache für das Gasunglück an einem Grillstand auf dem Straelener Weihnachtsmarkt nicht endgültig geklärt. Wie die Polizei gestern mitteilte, hat sie den Grill sowie die Gasflasche sichergestellt, um sie untersuchen zu lassen. Die Ermittlungen dauern an.
Wie berichtet, war am Sonntag um 11.24 Uhr eine meterhohe Stichflamme aus der Gasflasche geschossen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielten sich zu diesem Zeitpunkt der 41-jährige Betreiber aus Straelen sowie drei Beschäftigte an dem Grillstand auf. Da einer der beiden mit Gas betriebenen Würstchengrills nicht ordnungsgemäß funktionierte, sollte er außer Betrieb und von der Gasflasche genommen werden. Dabei strömte mutmaßlich Gas aus der Gasflasche aus.
Durch die am Grill herrschende Hitze wurde vermutlich das ausströmende Gas entzündet, so dass es zu einer Verpuffung und einer Feuerfontäne beziehungsweise meterhohen Stichflamme kam. Dadurch wurden vier Personen in Mitleidenschaft gezogen. Ein 22-jähriger Mann aus Geldern und ein 40-jähriger Mann aus Kempen erlitten Verbrennungen an Armen, Händen und im Gesicht. Beide wurden in eine Duisburger Klinik transportiert, wobei der 40-Jährige mit dem Rettungshubschrauber nach Duisburg geflogen wurde. Für beide Personen besteht keine Lebensgefahr.
Der 41-jährige Betreiber zog sich leichte Verbrennungen zu. Einem 18-jährigen Auszubildenden wurden durch die Flamme die Haare angesengt, ansonsten blieb er unverletzt.
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