Abgezockter gegen Bonn
VON FRITZ HOLTMANN - zuletzt aktualisiert: 15.09.2006Volleyball: Oberligist VC Eintracht Geldern empfängt SSF Fortuna Bonn. Trainer Scheinert will von seinem Team eine ruhigere Vorstellung sehen. In der Landesliga müssen der der SV Veert und der TSV Wa./Wa. auswärts ran.
In der Volleyball-Oberliga empfangen die Damen des VC Eintracht den SSF Bonn.
Oberliga: VCE Geldern – SSF Bonn
Erstmals in der neuen Spielzeit genießt das siegreich mit einem 3:2 über Vizemeister Rheinkraft Neuss in die Saison gestartete Gelderner Oberliga-Sextett Heimrecht. In der Halle „Am Bollwerk“ stellt sich Aufsteiger Fortuna Bonn vor, der sich am ersten Spieltag in eigener Halle in einer dramatischen Fünf-Satz-Partie der neu formierten Spielgemeinschaft aus Bottrop und Essen geschlagen geben musste. „Nach Punkten hat Bonn dieses Spiel eigentlich klar mit 108:85 für sich entschieden,“ staunte VCE-Trainer Krystian Scheinert über die Satzfolge von 25:11, 23:25, 23:25, 25:9 und 12:15 aus Bonner Sicht. Nicht nur deshalb rechnet man im Gelderner Lager mit einem starken Gästeteam. Denn auch die Bilanz des Aufsteigers in der vorigen Verbandsliga-Spielzeit war und ist beeindruckend. Die Fortunen holten Meisterschaft und Aufstieg mit glänzenden 53:11 Sätzen und 34:2 Punkten. „Wir müssen uns steigern,“ schreibt Scheinert seiner Sechs ins Gebetbuch und warnt davor, sich auf Lorbeeren vom 3:2 in Neuss auszuruhen. Seine Forderung: „Alle Spielerinnen müssen einfach noch ruhiger und abgezockter spielen!“ Klare Worte!
Landesliga: VC Bottrop 90 II – SV Veert: Zwei Verlierer des ersten Spieltages treffen Samstag am Netz in Bottrop aufeinander, wo die beide Teams nun Weichen für die kommenden Landesliga-Wochen stellen. „Unsere Leistung beim 1:3 gegen den TV Voerde war eigentlich okay. Darauf können wir aufbauen,“ sah SVV-Zuspielerin Monique Bloemen-Wochnik durchaus gute Ansätze im SVV-Sextett, das sich im nachhinein immer noch über die schwache Schiedsrichterleistung und die aberkannten Punkte ärgert. In Bottrop gilt es, kühlen Kopf zu bewahren und sich siegreich durchzusetzen. Doch das wird nicht leicht. Bloemen-Wochnik: „Der VC ist mit neu formiertem Team als Gegner schwer einzuschätzen.“
Landesliga: SGN Essen II – TSV Wa./Wa: Vor dem sonntäglichen Auftritt gegen den Tabellenfünften der Vorsaison hat sich bei Wachtendonk die personelle Situation entspannt. Andreas Eckert, der am Sonntag TSV-Coach Kramps vertritt, kann im Angriff auf Anke Richter und Dagmar Moseler bauen. Allerdings muss Eckert auf den Einsatz der erkrankten Nicole Stübig wiederum verzichten. Kramps dazu: „Unsere Besetzung hat sich gegenüber dem ersten Spieltag also verbessert, was uns gegen die SGN aber nicht zum Favoriten macht. Essen hat eine starke Truppe und schon den ersten klaren Sieg eingefahren.“ In Essen muss sich zeigen, ob der TSV mit Anke Richter im Angriff und der langen Dagmar Moseler im Block stärker als beim 0:3 gegen Kamp-Lintfort aufspielen kann.
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