Fußball: Angst vorm Abstiegssog
VON MARTIN VAN DER PÜTTEN - zuletzt aktualisiert: 28.03.2008Im Lokalderby wollen der SV Sevelen und der SV Veert auf Sieg spielen, um ihre Position im Mittelfeld zu sichern.
Der SV Herongen möchte seine Aufstiegschancen waren und hofft auch auf Unterstützung des SV Straelen III.Im Fernduell kämpfen der SV Herongen und der SV Straelen III um den dritten Tabellenplatz. Davon können der SV Sevelen und der SV Veert derzeit nur träumen, für sie geht es im Lokalderby darum, nicht in den Abstiegssog zu geraten.
SV Sevelen – SV Veert: „Wenn eine Mannschaft von unten auf einmal zwei oder drei Spiele hintereinander gewinnt, siehts für uns wieder schlechter aus“, lautet die Befürchtung von Veerts Trainer Klaus Gastens. Auch sein Gegenüber Gunnar Gierschner macht sich beim Blick auf die Tabelle so seine Gedanken: „Wir haben in den letzten vier Partien dreimal Unentschieden gespielt und einmal verloren, das ist zu wenig.“ Beide Mannschaften haben derzeit 25 Punkte auf dem Konto und sind Nachbarn im Mittelfeld der Tabelle. Um sich mehr Luft nach unten zu verschaffen, benötigen beide Teams einen Sieg. Diese Situation gab es im Fernuduell auch schon in der Vorwoche, doch für beide reichte es nur zu einem mageren 0:0-Unentschieden gegen vermeintlich schwächere Gegner. Nun soll der Knoten bei den Sevelenern platzen. Trainer Gierschner kann wieder mit Michael Spisak und Thomas Scharfschwerdt planen. Mit einer Schleimbeutelentzündung im Knie wird Thorsten Fronhoffs allerdings länger Zeit pausieren müssen. „Zu Hause wollen wir endlich wieder gewinnen“, hofft Gierschner.
Diebels-Offensivpokal
3. Wertung (Stand: 26. März) Kreisliga A: 1. SV Hönnepel-Niedermörmter II (12:9-Tore), 2. SV Donsbrüggen (10:6), 3. SV Veert (10:14)
Kreisliga B: 1. SF Broekhuysen (15:6), 2. Concordia Goch (15:6), 3. Auwel-Holt (15:10), 4. SV Asperden (14:13)
Uedemer SV – SV Straelen III: Im Spitzenspiel trifft der Tabellenzweite Uedem auf die Viertplatzierten Straelener. Am vergangenen Spieltag kassierten die Uedemer zum ersten Mal seit langem eine Niederlage. „Das ist eher ein Nachteil für uns, Uedem ist nun richtig wachgerüttelt“, erwartet Straelens Trainer Rainer Statetzny, für den der Gastgeber der haushohe Favorit ist. Eine Taktik hat sich Statetzny jedoch bereits zurecht gelegt. Er erwartet eine offensiv eingestellte Uedemer Mannschaft. „Wir werden versuchen, hinten sicher zu stehen, auf Kontergelegenheiten lauern und hoffen, irgendwie einen Punkt mit nach Hause zu nehmen“, lautet der Plan von Statetzny.
Viktoria Goch II – SV Herongen: Die nächsten zwei Monate muss der SV Herongen auf Jost van Keeken verzichten. Der Defensivakteur reist in die Vereinigten Staaten. „Damit fällt uns ein weiterer wichtiger Mann aus, ich kann nur hoffen, dass die Mannschaft ihn genauso gut kompensieren kann wie unsere Langzeitverletzten“, meint Herongens Trainer Karl-Heinz Keysers. Den Straelenern drückt er gegen Uedem die Daumen: „Da wäre ein Unentschieden natürlich nicht schlecht, aber wir müssen auf uns schauen und versuchen, unsere eigenen Spiele zu gewinnen, dann ist alles möglich.“ Alles andere als ein Sieg gegen Goch würde den SV Herongen weit zurückwerfen.
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