Fußball: „Das ist eine Wundertüte“
VON MICHAEL BÜHS - zuletzt aktualisiert: 24.08.2007Weezes Trainer Andreas Holla ist gespannt, welche Truppe bei Viktoria Goch II, dem Spitzenreiter der Kreisliga A, am Sonntag auflaufen wird. Eine harte Nuss wartet auch auf Veert im Südduell bei Straelen III.
Am dritten Spieltag der Kreisliga A sind noch drei Teams aus dem Süden ohne Punktgewinn. Der TSV Nieukerk muss noch etwas länger auf die nächste Chance warten. Anders der SV Veert und der TSV Weeze, die beide am Sonntag die ersten Zähler einfahren können – allerdings warten schwere Aufgaben auf die Mannschaften. So muss Veert im Südderby beim SV Straelen III antreten.
TSV Weeze – Viktoria Goch II: Der Gegner des Aufsteigers aus Weeze ist kaum leichter einzuschätzen, immerhin ist es Tabellenführer Goch II. „Es ist schon Pech, dass wir jetzt so einen starken Gegner haben“, sagt TSV-Coach Andreas Holla, der beim Gast einige Spieler aus der Ersten Mannschaft erwartet. Dennoch will er sich keinesfalls schon vor dem Anpfiff geschlagen geben, denn langsam komme sein Team in Tritt. „Wir haben zuletzt gut und konzentriert trainiert, daher bin ich positiv gestimmt“, sagt Holla. Es bleibe zwar abzuwarten, ob sich die gute Arbeit gleich am Sonntag in Punkten umschlägt. „Aber ich bin guter Dinge, wir werden unser Bestes geben“, so Holla.
SV Hö./Nie. II – SV Sevelen: Gut gespielt und nichts geholt, so lautete das Fazit nach der Heimpleite der Sevelener zuletzt gegen Kellen. „Aber es war eine gute Leistung“, sagt Spielertrainer Gunnar Gierschner und erwartet für die nächste Partie bei Hö./Nie. II: „Da müssen wir die Punkte holen, die wir gegen Kellen liegen gelassen haben.“ Doch zunächst muss Gierschner Ersatz für den gesperrten Heiko Kuhlmann finden. „Mal sehen, wer für ihn auf der Libero-Position aufläuft.“ Entscheidend sei, dass „wir an unserer Chancenverwertung arbeiten – aber das kriegen wir hin“.
DJK Twisteden – SV Donsbrüggen: Nach dem knappen 3:4 in Herongen will Theo Klaeßen nun gegen Donsbrüggen „unbedingt den ersten Dreier einfahren“. Nach dem verkrampften Auftakt sei die Nervosität jetzt abgelegt, berichtet Twistedens Coach: „Wir müssen nur noch beim Torabschluss mehr Cleverness zeigen und Ruhe bewahren.“ Spielerisch gelte es, an die gute Leistung des Herongen-Spiels anzuknüpfen. Positiv sieht Klaeßen auch die Rückkehr von Stammkeeper Tim Otterpohl.
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