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Fußball: „Köln ist berechenbarer“

VON DANIEL GONZALES - zuletzt aktualisiert: 18.08.2007
Erstaunlich entspannt verfolgt der Mann für Alles beim SV Straelen, Hermann Tecklenburg, das, was sich derzeit rund um die Oberligatruppe abspielt. „Dattenfeld war auf allen Positionen besser besetzt, das muss man neidlos anerkennen. Die haben Fußball mit hohem Tempo und hohem kämpferischen Einsatz gezeigt. Das habe ich vorher nicht erwartet, wurde mir allerdings auch nicht angekündigt“, blickt der Trainer kurz zurück. Dass seine Truppe schon der „rustikalen Spielweise der Homberger“ (so „Tecki“) kämpferisch und spielerisch nichts entgegen zu setzen hatte, macht ihm natürlich Sorgen. Andererseits hat er Hoffnung für das Spiel morgen gegen den 1. FC Köln. „Gegen Dattenfeld kam aus jeder Ecke jemand heraus gerast. Köln ist berechenbarer. Sie spielen mit jungen Spielern immer das gleiche System und haben hinten den Leitwolf Cullmann rum stehen“, sagt Tecklenburg zur „kraftschonenden“ Spielweise des FC-Kapitäns. Allzu viel Angst scheint beim SVS-Boss sowieso nicht vorhanden zu sein. Er will jedenfalls mit drei Spitzen antreten, wobei in der Offensive nur Skito Litimba gesetzt zu sein scheint. Für Mario Schwarz dürfte nach seinem lustlosen Auftritt in Dattenfeld der Weg auf die Bank sicher sein. In der Viererkette kündigt Tecklenburg abermals einen Wechsel an. Holger Rütten, der an mehreren Gegentreffern in Dattenfeld beteiligt war, wird eine Denkpause erhalten. Hinten links wird wie schon am Mittwoch im Test gegen Viktoria Goch voraussichtlich Sander Lenders auflaufen, die Mitte werden wohl Hajo Peters und Sebastian Clarke besetzten. Moritz Schacht hinten rechts sieht Tecklenburg als prädestiniert dafür an, den schnellen Kölner Außenspielern eins auf die Füße zu geben. „Wenn der Gegner anknurrt, können Sensibelchen beeindruckt sein“, weiß er. Dass Danny Thönes wieder fit ist, stimmt ihn zusätzlich optimistisch. „Eine Alternative mehr für das Mittelfeld.“. Teamchefin Martina Voss meint knapp: „Wir müssen sowohl hinten gut stehen als auch vorne mit Laufbereitschaft zu Chancen kommen.“ Wenn Fußball immer so einfach wäre.

Quelle: RP

 
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