Handball: „Uns fehlt es an Konstanz“
zuletzt aktualisiert: 08.12.2006Alles andere als ein Sieg wäre für die Landesliga-Handballer des SV Straelen am kommenden Wochenende eine Enttäuschung. Vor der Partie gegen Liganeuling und Kellerkind TV Beckrath (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum) sprach RP-Mitarbeiter Michael Terhoeven mit SVS-Coach Carsten Hilsemer.
Wie tief sitzt der Stachel nach den beiden Pleiten gegen Korschenbroich und Königshof? Eine gewisse Verunsicherung war bei Ihrer Mannschaft trotz des Erfolges in Gartenstadt unübersehbar.
Carsten Hilsemer Sicherlich lief in Gartenstadt nicht alles rund. Dennoch habe ich auch erfreuliche Aspekte und eine Weiterentwicklungen gesehen, wie zum Beispiel die Deckungsleistung oder die Fortschritte von Patrick Korbmacher.
Wie zufrieden sind sie mit der Entwicklung, die der SVS in den vergangenen Monaten genommen hat?
Hilsemer Sicherlich hatte ich gehofft, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt ein Stückchen weiter sind. Dennoch haben wir gegen Teams aus dem Mittelfeld und dem Tabellenkeller bisher recht souverän gewonnen. Dies ist auch für die Spiele in den kommenden Wochen die Minimalanforderung.
Was fehlt Ihrer Mannschaft im Vergleich zu den Top-Teams aus Königshof und Nettetal?
Hilsemer Eindeutig die Konstanz. Alle Mannschaftsteile haben bereits sehr gute Leistungen gezeigt, jedoch bisher leider nicht alle zusammen in einem Spiel.
Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau. Der kommende Gegner vom TV Beckrath hat da ganz andere Sorgen...
Hilsemer Aufsteiger Beckrath hat es schwer, da, nach den bisherigen Ergebnissen, in der Mannschaft relativ wenig Substanz zu stecken scheint. Dennoch müssen auch solche Spiele erst einmal gewonnen werden. In dieser Saison haben die Zuschauer in der Stadthalle ja bereits einiges geboten bekommen – in jeder Hinsicht.
Mit welcher Erwartungshaltung gehen Sie in diese Partie?
Hilsemer Ich erhoffe mir, dass die Dinge, die im Training geübt werden, konsequenter umgesetzt werden. Dabei sollten wir in der Lage sein, endlich wieder über 30 Tore zu erzielen. In der Offensive und dem Umschalten in den Angriff haben wir nämlich Nachholbedarf und dies ist Grundvoraussetzung, um mittelfristig auch gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel punkten zu können.
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