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Brisantes Volleyball-Duell: TSV Wa./Wa. empfängt Geldern

zuletzt aktualisiert: 26.02.2010

Volleyball-Landesliga Frauen: TSV Wa./Wa. – VC Eintracht II. Die Übungsleiter in beiden Lagern sind bemüht, Vorgänge der jüngeren Vergangenheit vor dem morgigen Landesliga-Lokalderby (15 Uhr, Hauptschulhalle Wachtendonk) nicht mehr all zu sehr aufkochen zu lassen. Fakt ist jedoch, dass sich das Wachtendonker Team mehrheitlich aus ehemaligen Spielerinnen des VC Eintracht rekrutiert und auch TSV-Trainerin Claudia Aenstoots lange Jahre als Spielerin und Übungsleiterin in Geldern erfolgreich war. Bereits seit zwei Spielzeiten tragen Petra Rademacher, Miriam Floeth, Britta Röller und einige weitere Mannschaftskameradinnen, allesamt Garanten früherer Gelderner Erfolge, nun die Trikots des TSV – und sorgen insbesondere in dieser Saison mit ihren Auftritten in der Landesliga für Furore.

Szene aus dem Hinspiel: Dagmar Moseler (Mi.) schmettert zum Punkt. archiv: seyb Foto: RPO
Szene aus dem Hinspiel: Dagmar Moseler (Mi.) schmettert zum Punkt. archiv: seyb Foto: RPO

Der TSV hat als Spitzenreiter zwei Spieltage vor Saisonende den Gewinn der Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga fest im Visier, während Gelderns junges Landesliga-Team in dieser Saison eher für negative Rekorde stand.

Seit sieben Spielen ist der Tabellenletzte ohne Satzgewinn und dazu seit 13 Partien ohne Erfolg. Der Abstieg in die Bezirksliga ist besiegelt und VCE-Coach Krystian Scheinert vor dem Landesliga-Derby Realist. "Wir sind krasser Außenseiter", verkündet er und tut zugleich auch kund, dass er den Glauben an seine Sechs noch nicht verloren hat. "Ziel ist es, einen Satz zu gewinnen. Dafür müssen meine Mädels aber endlich die Angst vor dem Gewinnen ablegen."

Gastgeber Wachtendonk ist darauf eingestellt, dass sich die Eintracht nicht widerstandslos aufgibt. "Die Gelderner Mädchen werden von sich aus bereits motiviert sein oder aber auch heiß gemacht worden sein", meint Wachtendonks Trainerin Claudia Aenstoots, die sich morgen von Miriam Floeth vertreten lässt und darauf vertraut, dass ihre Schützlinge vor dem Saisonfinale beim Tabellenzweiten Gelsenkirchen eines beherzigen: "Wir müssen uns auf das Spiel gegen Geldern konzentrieren, dann erst dürfen wir ans Endspiel in Gelsenkirchen denken."

Quelle: RP

 
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