Fußball: Champions-Wintercup kam zäh in Gang
VON MARCO BÜREN - zuletzt aktualisiert: 28.01.2008
Erstmals fand der „Champions Winter Cup“, gesponsert von der Brauerei Diebels, in Mönchengladbach statt. 14 am längsten ungeschlagene Vertreter aus den Fußballkreisen des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) wurden eingeladen, hinzu kamen zwei „Wildcards“ an die Mannschaften des Verbandsgebietes, die am längsten ohne Sieg sind. Die Premiere des Turniers, das erstmals auf Verbandsebene ausgetragen wurde, verlief nicht ohne Startschwierigkeiten. Im Vorfeld hatten die Veranstalter mit Absagen von mehreren Teams zu kämpfen. Selbst die viertbeste Mannschaft aus dem Kreis Düsseldorf folgte einer Einladung nicht, so dass ein weiterer Vertreter aus dem Kreis Moers an den Start ging. Erst einen Tag vor dem Turnier wurden die Gruppen ausgelost. „Unsere Gegner hätte ich aber spätestens eine Woche vor Beginn gerne gekannt“, wünschte Heinz-Willi Bouten, der Trainer vom SV Walbeck III, der eine der zwei „Wildcards“ erhielt. Erwartungsgemäß war für die Walbecker schon nach der Vorrunde Schluss. „Das frühe Ende war nicht das Schlimme, man konnte sich in Spielpausen und nach dem Ausscheiden prima unterhalten“, so Bouten. Tischfußball, Torwandschießen und Spielekonsolen sorgten für Abwechslung, ebenso die von Diebels gut organisierte freie Verpflegung. Wermutstropfen für Walbeck war aber eine schwere Verletzung (Bänderriss) und ein Feldverweis, der Folgen haben könnte. Bouten: „Obwohl uns erst versichert wurde, dass der Cup kein offizielles Turnier sein würde.“ Besser kam der TSV Wachtendonk/Wankum als Bezirksligist zurecht. Als Gruppensieger der Vorrunde und der Zwischenrunde traf der TSV im Halbfinale auf den späteren Turniersieger HSV Langenfeld. Um Platz drei spielte der TSV Wa./Wa. gegen die Ballfreunde Bergeborbeck im Siebenmeterschießen. Die 200 Euro Prämie für den dritten Platz teilten sich die Ballfreunde mit dem TSV. „Uns steckte noch ein bisschen das Testspiel vom Freitag gegen Winnekendonk in den Knochen“, erinnerte sich Trainer Wilfried Steeger. Auch er fand kritische Worte zur Organisation: „Der Turniermodus ist kurzfristig geändert worden, ich weiß nicht, weshalb. Aber trotzdem muss man sagen, dass sich Diebels nicht hat lumpen lassen.“ So bleibt als Fazit: Der Spaß stand im Vordergrund, nicht aber die Organisation.
Quelle: RP
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