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Fußball: Das Augenmerk auf Podszus

VON DANIEL GONZALES - zuletzt aktualisiert: 25.08.2007

So chancenlos, wie die Tabelle es derzeit vermuten lässt, sehen die Verantwortlichen beim SV Straelen die eigene Mannschaft gar nicht beim Derby in Kleve. Natürlich sagt auch SVS-Teamchefin Martina Voss: „Schon wegen der Tabellenkonstellation ist Kleve der Favorit!“ Was allerdings zum einen für Optimismus sorgt ist die nicht unerhebliche Liste der fehlenden Spieler des Gegners. Vor allem den neuen brasilianischen Ballzauberer Ricardo Borba hat man in Straelen wohlwollend als herben Verlust für den Gegner verbucht. Interessant zu sehen sein dürfte bei beiden Teams, wie die zuletzt arg schwächelnden Außenverteidiger aussehen werden. Weil dort weder beim 1. FC Kleve (Adrian Mahr ist rotgesperrt, mehr dazu oben) noch beim SV Straelen (Holger Rütten musste gegen Köln wegen einer Magenverstimmung passen) die vorgesehenen Spieler aufliefen, gab es reichlich Lücken für den Gegner.

Wie der SVS den starken Klever Offensivleuten wie Marcel Podszus, der auch aus halben Chancen Tore erzielen kann, Adrian Mahr, der wie Podszus aus der Regionalliga kam, und Oktay Güney, der Straelen im Rückspiel 2006/2007 im Alleingang besiegte, begegnen wird, ist zwar noch nicht letztlich entschieden. Allerdings gilt als wahrscheinlich, dass der SV Straelen wieder mit Libero auflaufen wird – wobei Voss lieber weniger Altbacken von „freiem Mann in der Viererkette“ spricht. Diesen Part spielte Sebastian Clarke gegen Köln überzeugend, was gegen Kleve nicht minder wichtig sein wird. Heftig fehlen wird Ronny Ernst, der mit einem Muskelfaserriß mindestens zwei Wochen ausfällt. Keine Alternative für hinten sein dürfte Tim Oploh, der sich nicht nur gegen Köln zahlreiche Fehler erlaubt hat, sondern selbst gegen Sonsbeck mehrfach düpiert wurde. Dagegen ist die Wadenverletzung von Hajo Peters schon wieder verheilt.

Ob in der Offensive mit zwei oder drei Spitzen gespielt wird, ist noch nicht ganz klar. Bei Skito Litimba schmerzte arg die Achillessehne. Gesetzt sind Mario Schwarz und Sebastian Ludwik, die beim 6:0 am Mittwoch stark harmonierten.

Quelle: RP

 
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