Handball: "Einzelkämpfertum hilft nicht"
VON STEFAN MÜLDERS, MICHAEL TERHOEVEN UND NORBERT HEMMERSBACH - zuletzt aktualisiert: 10.02.2012Handball (RP). Der SV Straelen kann morgen Abend beim ASV Süchteln unter Beweis stellen, dass die Niederlage vergangenes Wochenende nur ein Ausrutscher war. Trainer Harry Mohrhoff mahnt, "wieder mehr als Team zu agieren".
ASV Süchteln – SV Straelen (morgen, 20.15 Uhr). Das Bemühen war erkennbar, doch fehlte es den Blumenstädtern an den Mitteln und an geistiger Frische, um in Geistenbeck die zweite Saisonniederlage zu verhindern. "Früher oder später musste das ja mal passieren. Davon dürfen wir uns jetzt nur nicht aus der Spur werfen lassen", hofft Harry Mohrhoff auf eine Fortsetzung der grün-gelben Erfolgsgeschichte.
Morgen geht es nach Süchteln (Halle der Realschule). Beim Verbandsliga-Absteiger hatte man sich auf eine weitaus entspanntere Saison eingestellt. Erst die beiden jüngsten Erfolge gegen Aldekerk und Wickrath-Beckrath führte den ASV in etwas ruhigeres Fahrwasser. Sechs Punkte beträgt nunmehr der Vorsprung auf die Abstiegsränge. "Süchteln hat einige starke Individualisten in seinen Reihen, stellt zudem eine sehr robuste Abwehr", prophezeit Straelens Trainer seinen Jungs alles andere als einen Spaziergang. "Wir müssen wieder mehr als Team und vor allem cleverer agieren. Einzelkämpfertum hilft uns nicht wirklich weiter", so der SVS-Coach.
Eine durchwachsene Trainingswoche, gleich mehrere angeschlagene oder beruflich verhinderte Akteure mussten passen, ist nicht die ideale Voraussetzung, um in der bekannt hitzigen Süchtelner Atmosphäre zu bestehen. Mohrhoff gibt sich dennoch vorsichtig optimistisch: "Handballerisch haben wir das drauf, wir stehen schließlich nicht ohne Grund da oben."
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum