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Elf Freunde? Muss man nicht sein

VON MARCO BÜREN - zuletzt aktualisiert: 29.09.2006

Fußball-Landesliga: Pascha Spor Krefeld – SV Straelen II. Nach Wochen, auf denen auf der Stelle getreten wurde, soll es nun endlich beim SV Straelen II vorwärts gehen, denn der kommende Gegner ist das Schlusslicht der Tabelle.

Aufsteiger Pascha Spor Krefeld steht zwar mit vier Zählern am Ende, in anderen Kategorien dürften die Krefelder aber schwer zu schlagen sein: Mit neun gelb-roten und zwei roten Karten steht Pascha Spor weit vorne in der Statistik „Platzverweise“. Auch Ralph Addo, Trainer des SV Straelen II, wundert sich über diese Zahl: „Das sind ja noch mehr, als ich dachte. Ich war im Glauben, Wersten 04 würde diese Statistik anführen.“

Pascha-Trainer Turgay Eyüpoglu, der in der laufenden Saison auch schon hinter das Stankett geschickt wurde, mahnte seine Spieler jedenfalls zur Disziplin. Das war nach dem traurigen Höhepunkt gegen Grevenbroich-Süd auch nötig. In der Partie vom vierten Spieltag flogen vier Pascha Spor-Akteure vom Platz, das Spiel wurde abgebrochen. Währenddessen wurde der Schiedsrichter als „Nazi“ beschimpft. Schon vor der Saison zeigte der Aufsteiger schlechtes Benehmen: Bei der Tagung der Landesligisten zur Saisonvorbereitung fehlten die Pascha Spor-Vertreter als einzige. Die gegen die Krefelder verhängten Ordnungsgelder scheinen einen nicht unerheblichen Teil des Landesliga-Etats auszumachen…

Aufgrund der Disziplinlosigkeiten von Pascha Spor Krefeld fällt es auch Ralph Addo schwer, seinen kommenden Gegner einzuordnen. Wie stark ist Pascha Spor wirklich, wenn am Ende auch elf Akteure auf dem Platz stehen? Addos Planung sieht folgendermaßen aus: „Wir werden jedenfalls auf Torjäger Murat Akova aufpassen. In erster Linie müssen wir aber unser Spiel machen.“ Nach wie vor sind alle Spieler einsatzbereit, möglicherweise kommt Sebastian Clarke als Verstärkung hinzu. Clarke hatte nach langer Verletzungspause bereits gegen den VfR Fischeln für Straelens Zweite gespielt.

Quelle: RP

 
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