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Fußball: Erfolglos im Norden

VON MARCO BÜREN - zuletzt aktualisiert: 08.03.2010

Donsbrüggener

Lattenknaller

Eines vorweg: Dass ein fleißiger Mensch den Ascheplatz des SV Donsbrüggen schleppte, damit auf diesem Fußball gespielt werden kann, ist lobenswert. Und wenn dabei das Tor gerammt wird und sich die Latte vom stützenden Pfosten löst, darf man sagen: "Kann passieren." Und so passierte es am Mittwoch. In Donsbrüggen flickte man das Tor notdürftig mit Panzerband. Ansonsten passierte bis Sonntag nichts. Das heißt auch, dass der TSV Weeze nach Donsbrüggen fuhr und sich dort warmmachte, bis er erfuhr, dass Schiedsrichter Marco Lagarde wegen des kaputten Tores kein Spiel anpfeifen würde. Er hielt es für zu gefährlich, denn bei einem Torschuss könnte das Tor zusammenbrechen. Eine richtige Entscheidung, wie auch Weezes Trainer Wilfried Steeger befand. Den Ärger ließ er am SV Donsbrüggen aus: "Man sagt uns nicht, dass ein Tor kaputt ist, lässt uns nach Donsbrüggen kommen und handelt dort nach dem Motto ,Vielleicht merkt ja keiner was'. Das hat für mich etwas von einer großen Provinzposse", sagt Weezes Trainer.

Gelderland (buer) Ohne Punkte kehrten der SV Herongen und die Reserve des TSV Wachtendonk/Wankum aus dem Norden des Kreises zurück.

SGE Bedburg-Hau – TSV Wachtendonk/Wankum II 3:1 (1:1). Nur eine Halbzeit lang überzeugte der TSV Wa./Wa. II seinen Trainer Hans-Peter Holterbosch beim Gastspiel in Hasselt. "Die ersten 45 Minuten gehörten wirklich uns, aber kurz vor der Pause gelang der SGE doch noch der Ausgleich", erinnerte sich Holterbosch. Thorsten Fischer erzielte zuvor das 1:0 (13. Minute), den Ausgleichstreffer durch Sebastian Siebers wertete Holterbosch als "Sonntagsschuss". In der 65. Minute folgte das 2:1 für die SGE, dann "waren wir hinten offen und fingen uns das 3:1", berichtet Holterbosch.

TuS Kranenburg – SV Herongen 2:1 (1:1). Ausgerechnet den SV Herongen suchte sich Kranenburg aus, um seine Torflaute zu beenden. Am Mittwoch gegen Bedburg-Hau traf der TuS das Tor trotz dutzender Chancen nicht. Diesmal war es anders: "Zwei mal schoss der TuS aufs Tor und traf. Wir haben unsere Chancen aber nicht nutzen können", fasste Herongens Trainer Jan Schröers die Misere zusammen. Für den HSV traf Simon Ewald zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Quelle: RP

 
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