Gierschner setzt auf Siegeswillen
zuletzt aktualisiert: 10.09.2010Fichte Lintfort – SV Walbeck (So., 15 Uhr). Die Stimmung nach nur vier Punkten ist bei den Walbeckern zwiegespalten. "Ein wenig Verunsicherung ist bei den Spielern schon zu spüren", berichtet Walbecks Trainer Andreas Holla, der in Lintfort auf den linken Defensivmann Michael Wendtland verzichten muss. Einen ernsthaften Grund zur Sorge sehen Holla und seine Elf in dem schwachen Saisonstart jedoch nicht. Schließlich sei man auch im Vorjahr mit dem exakt gleichen Ergebnis gestartet. "Genau das haben meine Jungs von sich aus zu mir gesagt", wunderte sich Holla, als er das Team mit eben dieser Tatsache aufmuntern wollte. Mindestens einen Punkt streben die Walbecker an.
TSV Wa./Wa. – Preußen Vluyn (So., 15 Uhr). Wachtendonks Trainer Frank Goldau durchlebte am vergangen Samstag in Walbeck eine emotionale Berg- und Talfahrt. Sein Team spielte besser, versäbelte selbst Großchancen wie zwei Elfmeter und gewann am Ende doch durch ein Tor von Akram Khader in der 87. Minute. "So spannend muss es nicht immer sein", meint Goldau. Doch er kann der Zitterpartie auch positive Aspekte abgewinnen. "So ein Sieg in letzter Minute ist immer gut für den Kopf. Das zeigt, dass man sich nie aufgeben sollte und schweißt die Truppe zusammen", glaubt er. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt, gab es nun zuletzt zwei Siege. "Diese Mini-Serie wollen wir ausbauen", so Goldau.
SV Millingen – SV Sevelen (So., 15 Uhr). Denkt Sevelens Trainer Gunnar Gierschner an die Leistung seines Teams gegen Borth zurück, gerät er ins Schwärmen: "Mit welchen Siegeswillen wir zurückgekommen sind, das hat mich schon beeindruckt." Spätestens mit dem Anpfiff am Sonntag will er davon jedoch nichts mehr wissen, schließlich "fängt jedes Spiel bei Null an". Millingen besiegten die Sevelener in der Vorsaison zweimal und nun haben noch echte Stützen den Verein verlassen. Das weiß Gierschner, und das weiß auch seine Elf , doch in den Köpfen präsent werden soll es nicht. "Millingen war kompakt und stark besetzt, aber mit einer Leistung wie gegen Borth können wir gewinnen, so Gierschner.
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