Fußball: Gierschner verletzt – Torjäger gesucht
VON KARL DICKS - zuletzt aktualisiert: 09.03.2007Fußball-Landesliga: Adler Osterfeld – SV Walbeck. Obwohl Adler Osterfeld am Sonntag in Kleve eine 0:5-Klatsche bekommen hat, wird die Partie nicht leicht für den SV Walbeck. Im Gegenteil. Osterfeld hat weder mit Aufstieg noch mit Abstieg zu tun, wird sich aber dennoch voll reinhängen, um vor eigenem Publikum die Klever Scharte auszuwetzen.
„Für die geht es um die Ehre“, meint denn auch Walbecks Trainer Jens Jütten, der die Osterfelder als erfahrene Truppe einschätzt. „Das erste von zwei ganz schweren Auswärtsspielen hintereinander“, sagt er, denn nach Osterfeld folgt sogleich der Besuch bei Tura Duisburg, einem noch dickeren Brocken als Osterfeld.
Verletztenliste wieder länger
Hatte sich die Walbecker Verletztenliste in der Winterpause doch einigermaßen verkürzt, so haben die ersten Spiele schon wieder Korrekturen gesetzt. Bei Gunnar Gierschner, einem der wenigen Walbecker Torgaranten, muss man mit großer Sicherheit mit einem Kreuzbandriss rechnen, den er sich wenige Tage nach seinem dreißigsten Geburtstag zugezogen hat.
Daniel Reitmeier klagt über einen dicken Fuß, während Baris Akbay an einer ausgekugelten Schulter laboriert. Trotz seiner Rückenprobleme wird Daniel van Bonn wohl spielen können, wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer. Zu wünschen wäre, dass Mark Neuhaus, der am Sonntag ganz schwach begann, dann aber immer stärker wurde, in Osterfeld mit Vollgas startet.
Das gilt auch für einige andere Walbecker, die es gegen Sterkrade mit der Rückwärtsbewegung nach verlorenen Bällen nicht so ganz ernst genommen hatten. Solche und ähnliche Aussetzerchen wird man sich in Osterfeld kaum leisten können, ohne hart dafür bestraft zu werden. Ein guter Auftritt dagegen, möglichst mit einem Punkt oder mehr abgesegnet, wäre ein erneuter Schritt gegen den Abstieg, der für die Walbecker Elf noch längst nicht abgewendet ist.
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