Fußball: Goldau: Borth ausbremsen
zuletzt aktualisiert: 08.12.2009 - 11:31SV Sevelen – TuS Xanten: Mit der Niederlage gegen den 1. FC Kleve ist das Kapitel Niederrheinpokal für Sevelen beendet. "Es war eine tolle Sache", meint Trainer Gunnar Gierschner, "aber jetzt gilt die volle Konzentration der Meisterschaft."
Da gilt es für den Tabellen-13., in den letzten beiden Spielen des Jahres noch "mindestens vier Punkte" zu holen, sagt Gierschner: "Besser wären sechs, dann könnten wir beruhigt in die Winterpause gehen." Doch gegen Xanten erwartet der SVS-Trainer eine schwere Aufgabe, die durch einige Verletzte nicht leichter wird. "Wir müssen die Laufbereitschaft, Aggressivität, den Einsatz und Willen aus der zweiten Halbzeit gegen Kleve zeigen", sagt Gierschner.
TuS Borth – TSV Wa./Wa.: Hätte sein Team nicht gerade gegen den Tabellenletzten Kevelaer gespielt, es hätte wohl verloren, vermutet Frank Goldau. "Wir haben viel zu viel zugelassen", sagte Wachtendonks Trainer, doch zum Glück habe dem KSV die Durchschlagskraft gefehlt. Für das Spiel in Borth mache er sich aber keine Sorgen, meint Goldau: "Das ist wieder eine ganz andere Kiste." Außerdem ist der Angriff seiner Elf "ganz gut unterwegs", und in den vergangenen Spielen hat sich endlich eine Stammelf gefunden. Wie der TSV, so hat auch der TuS derzeit einen Lauf und zählt für Goldau zu den stärksten Mannschaften der Liga. "Borth will an uns vorbeiziehen, das gilt es zu verhindern."
Personalien
Bei den Gästen aus Vernum werden für das Derby voraussichtlich bis auf den langzeitverletzten René Bendgens alle Spieler einsatzbereit sein.
Unter der Woche fehlten Stefan Ettwig, Frank Vermöhlen und Daniel van Bonn krankheitsbedingt beim Walbecker Training. Andreas Holla hofft aber, dass sie morgen wieder fit sein werden.
Kevelaerer SV – FC Meerfeld: Trotz der Niederlage in Wachtendonk sieht Roger Kulawig eine "positive Entwicklung" bei seiner Elf. "Die 70 Minuten, die wir überlegen waren, sollten uns zuversichtlich stimmen für Meerfeld", sagt der KSV-Trainer. Das Problem des Tabellenletzten ist, dass es an Quantität und Qualität fehlt. Durch viele Verletzte "ist die Breite im Kader nicht da, und wir müssen ständig umbauen", sagt Kulawig. Hinzu kommt, dass es am "Durchsetzungsvermögen vorne" und am "letzten Pass" hapert. Immerhin stimmten Einsatz und Ballkontrolle gegen den TSV. Dies müsse auch gegen Meerfeld der Fall sein, fordert Kulawig: "Gegen den direkten Konkurrenten müssen wir Punkte holen."
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