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Fußball: Heiko Stienen im Mittelpunkt Schon mehrmals entschärfte der Torhüter des SV Straelen III in dieser Saison einen Strafstoß, auch

VON MARCO BÜREN - zuletzt aktualisiert: 22.03.2010

In den zwei Derbys des Gelderlandes ging es eng zu. Im Straelener Stadtderby zwischen den Sportfreunden Broekhuysen und dem SV Straelen III gab es bei einem 1:1 keinen Sieger, im Duell zwischen dem SV Veert und dem TSV Weeze siegte der TSV mit 1:0. Außer der Reserve des TSV Wachtendonk/Wankum konnte sonst kein weiteres Gelderland-Team das Wochenende siegreich gestalten.

Hier konnte Benedikt Peun (re.) noch Straelens Torhüter Heiko Stienen überwinden, später scheiterte er bei einem Elfer am SVS-Schlussmann.  Foto: RPO
Hier konnte Benedikt Peun (re.) noch Straelens Torhüter Heiko Stienen überwinden, später scheiterte er bei einem Elfer am SVS-Schlussmann. Foto: RPO

Die Partie von Viktoria Winnekendonk gegen Viktoria Goch II wurde abgesagt, weil die Stadt Kevelaer den Platz sperrte.

Sportfreunde Broekhuysen – SV Straelen III 1:1 (1:0). Torhüter Heiko Stienen und Verteidiger Christian Venn waren auf der Seite der Gäste die spielentscheidenden Männer. Nach der Broekhuysener Führung durch Torjäger Benedikt Peun (15.) und einem von den Sportfreunden kontrollierten Spiel wendete sich das Blatt. Sekunden nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit scheiterte Peun mit einem Strafstoß an Stienen, zehn Minuten vor dem Ende traf Venn zum Ausgleich. "Mit diesem Punkt können wir hochzufrieden sein, auch wenn wir uns wie im Hinspiel phasenweise dumm angestellt haben", bemerkte Straelens Spielertrainer René Gärtner mit Blick auf die dünne Personaldecke von gestern und den Fehler, der zum 1:0 für Broekhuysen führte. Broekhuysens Spielertrainer Sandro Scuderi meinte: "Wir haben heute 1:1 verloren. Mit vielen ausgelassenen Chancen haben wir Straelen im Spiel gelassen."

Info

Die nächsten Spiele

Mittwoch, 24. März:

Wissel – Goch II (19.30 Uhr), Donsbrüggen – Weeze (20 Uhr).

Sonntag, 28. März:

Straelen III – Hö./Nie. II (13.15 Uhr); Broekhuysen – Veert, Goch II – Kranenburg, Kleve – Winnekendonk, Wa./Wa. II – Weeze, Herongen – Uedem, Issum – Donsbrüggen, Wissel – Bedburg-Hau (alle 15 Uhr).

SV Veert – TSV Weeze 0:1 (0:1). Eine sehr gute erste Halbzeit genügte dem TSV Weeze, um in Veert zu gewinnen. Nach sechs Minuten schoss Martin van Hall das Tor des Tages. Viele weitere Tore hätten auf Weezer Seite folgen müssen, blieben aber aus. "Wir waren in der ersten Hälfte unglaublich schlecht und haben deswegen auch das Spiel verloren", erkannte Veerts Trainer Christoph Gesthüsen.

Seine Mannschaft drängte in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich, blieb aber erfolglos. "Wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu stark abgebaut", erkannte Weezes Trainer Wilfried Steeger. Seine Mannschaft kam nur noch über Konter in der Schlussphase zu Torchancen, verwandelte aber die sichersten Möglichkeiten nicht.

SV Donsbrüggen – SV Herongen 3:2 (1:2). Eine 2:1-Führung konnte der SV Herongen wegen zwei Elfmeter-Entscheidungen in der Schlussphase des Spiels nicht über die Zeit bringen. Sowohl einen Foulelfmeter in der 78. Minute als auch einen Handelfmeter in der 86. Minute verwandelte Philipp van Dyk. "Vor allem den Handelfmeter zum 3:2 bezeichne ich als sehr strittig", sagte Herongens Trainer Jan Schröers. "Ungeachtet dessen müssen wir uns aber auch den Vorwurf machen, in der zweiten Halbzeit zu wenig getan zu haben", sagte Schröers. Seine Mannschaft konnte die erste Hälfte, in der Pascal Bially doppelt traf, noch dominieren, in der zweiten erhöhte Donsbrüggen allerdings den Druck, brauchte aber Standardsituationen, um erfolgreich zu sein. In der ersten Halbzeit traf Peter Laakmann per Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:1.

SGE Bedburg-Hau – SV Issum 2:1 (1:1). "Über das ganze Spiel hinweg hatte ich das Gefühl, dass meine Mannschaft mit angezogener Handbremse spielt", sagte Issums Trainer Nils Kerkhoff nach der Niederlage in Hasselt, die sich schon früh abzeichnete. Nach zwei Minuten ging die SGE durch Peter Hellfeld in Führung. Eine der wenigen schönen Issumer Spielzüge schloss Michael Böhm nach einer Stunde mit dem Ausgleichstor ab, das aber prompt mit dem Sonntagsschuss zum 2:1 beantwortet wurde.

Uedemer SV – TSV Wachtendonk/Wankum II 0:4 (0:2). Klar und deutlich siegte die Reserve des TSV Wa./Wa. in Uedem. Glaubt man TSV-trainer Hans-Peter Holterbosch, hat es danach aber nicht immer ausgesehen: "Beim Stand von 1:0 für uns kann man Uedem einen Elfmeter zusprechen. Wer weiß, wie dann das Spiel weitergeht." Zum Mann des Tages wurde Imad Leggo aus der dritten Mannschaft, der das 1:0 durch Marcel Mauderer vorbereitete und das 2:0 per Elfmeter selbst machte. "Dazu muss man sagen, dass Marcel mit einer Körpergröße von 1,65 Metern ein Kopfballtor erzielt hat", bemerkte Holterbosch. Daniel Nisters und Thorsten Fischer sorgten für das 4:0.

Quelle: RP

 
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