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Holla ist Westdeutsche Tischtennis-Meisterin

zuletzt aktualisiert: 27.01.2010

Nach den Westdeutschen Meisterschaften der Damen, bei denen sich die junge Walbecker Oberligaspielerin Franziska Holla bereits tapfer geschlagen hatte, landete die 15-Jährige bei den Titelkämpfen der Schülerinnen jetzt den "schönsten Erfolg" ihrer noch jungen Karriere, wie sie selbst zugab.

Wichtiger Erfolg für Franziska Holla: Die Walbecker Tischtennis-Spielerin gewann im Doppel den Titel bei den Westdeutschen Meisterschaften.  Foto: RPO
Wichtiger Erfolg für Franziska Holla: Die Walbecker Tischtennis-Spielerin gewann im Doppel den Titel bei den Westdeutschen Meisterschaften. Foto: RPO

Holla wurde Westdeutsche Meisterin im Doppel und bestätigte eindrucksvoll die zuvor in sie gesetzten hohen Erwartungen. An der Seite von Julia Kirsch (Bärbroich; Oberliga) bezwang sie die an Nummer Eins gesetzten Yuko Imamura und Nina Mittelham (Uentrop, 2. Bundesliga und Bundesranglisten-Erste bzw. Regionalliga) mit 3:2, die im Einzel noch die Plätze eins und zwei belegt hatten.

Dabei trumpften in den ersten beiden Sätzen zunächst die beiden Top-Spielerinnen auf, die Holla/Kirsch förmlich vom Tisch fegten. Doch das bis dahin unterlegene Paar fand in der Folge immer besser ins sein Spiel und schaffte es, die Wende herbeizuführen. Die vermeintlichen Außenseiterinnen behielten im dritten Satz knapp die Nase vorne und behaupteten sich auch im vierten Satz.

Und so entwickelte sich mit zunehmender Spieldauer eine immer ausgeglichenere und spannendere Partie, in der Franziska Holla und ihre Partnerin im entscheidenden fünften Satz schließlich die besseren Nerven besaßen. Das musste auch der Gegner anerkennen. "Die beiden haben das Spiel nach der 2:0-Führung wohl etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen", sagte Cheforganisatorin Carina Lehmköster vom TuS Uentrop über ihre Schützlinge. "Der Titelgewinn von Kirsch/Holla geht in Ordnung."

Heinz Leuken, Walbecker Jugendwart und Betreuer von Franny Holla, war dagegen hin- und hergerissen von der Dramatik des Spielverlaufes. Vergessen war das Ausscheiden im Einzel, wo Holla in der Runde der letzten Acht gegen ihre Doppelpartnerin knapp das Nachsehen hatte.

Quelle: RP

 
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