Tischtennis: Holla mit guten Auftritten bei "Westdeutschen"
zuletzt aktualisiert: 22.02.2012Tischtennis (RP). Zufrieden ist die Walbecker Tischtennisspielerin Franziska Holla von den Westdeutschen Meisterschaften zurückgekehrt. Die Regionalligaspielerin in Diensten der DJK Rheydt hatte sich über mehrere Stationen (Meisterschaftsrunde, Bezirksmeisterschaften, Deutsche Top-48-Mädchen) für dieses Turnier qualifizieren müssen – und wurde mit dem Erreichen des Achtelfinales im Einzel und dem Viertelfinale im Doppel für ihre intensive Vorbereitung belohnt.
In der Gruppenphase hatte sie Glück. Diese war für drei Spielerinnen ausgeschrieben. Zugelost wurde ihr aber lediglich Katja Jochmann vom TV Gerthe. Diese musste aber schon im Vorfeld aufgeben, weil ihr Schläger nicht den Kontrollen des Schiedsgerichtes standhielt, so dass die 17-Jährige die Gruppe anführte. Damit zog sie in die K.o.-Runde ein, wo nun Vier-Satz-Siege gefordert waren.
Doppel mit Isabell Güdden
Erste Gegnerin war die Bergneustädterin Meike Schnitzler, die Holla problemlos mit 4:0-Sätzen bezwang. Anschließend stand ihr die an Position zwei gesetzte Jessica Wirdemann (WRW Kleve, 2. Liga) gegenüber. Die zum engsten Favoritenkreis zählende Kleverin zeigte wenig Respekt vor der aufstrebenden Walbeckerin und brachte ihr mit 0:4-Sätzen eine deutliche, aber erwartete Niederlage bei.
Das große Ziel, der Einzug ins Achtelfinale, ging somit in Erfüllung.
Im Doppel an der Seite ihrer Mannschaftskameradin Isabell Güdden (Regionalliga) hatte sich das Paar einiges vorgenommen und freute sich am Ende über das Erreichen des Viertelfinales. Nach einem Freilos in der ersten Runde traf das Duo auf die Rheydterin Franziska Fleischmann (Regionalliga) und die Wickratherin Stephanie Küppers (Regionalliga) und siegte überlegen mit 3:1.
Damit standen Holla/Güdden in der Runde der letzten Acht, wo sie auf die Top-Favoriten Liza-Marie Siegmund (WRW Kleve, Regionalliga) und Yuko Imamura, Uentrop, 2. Liga) trafen. Allerdings waren sie beim 0:3 ohne Chance – wenngleich sie mit dem Erreichen des Viertelfinales zufrieden waren.
Als Fazit nahm die 17-jährige Holla mit nach Hause, dass sich der Trainingsaufwand gelohnt hat. Im nächsten Jahr kann die noch im Mädchenbereich spielende Walbeckerin dann einen neuen Anlauf bei den Westdeutschen Meisterschaften nehmen. Vielleicht mit einem noch besseren Ergebnis. Träume sind gestattet.
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