Fußball: Holla: Spieler sind in der Pflicht Wunsch: Sechs Punkte
zuletzt aktualisiert: 29.02.2008Vikt. Goch II – TSV Weeze: Eine wichtige Erkenntnis hat die Aufbereitung des Sevelen-Spiels im Training für Andreas Holla gebracht. „Die Jungs sind auch gefrustet“, sagt Weezes Trainer und erläutert: „Sie sehen, dass es schade ist, dass sie sich nicht selbst belohnen.“ Holla erwartet nun, dass diese selbstkritische Einstellung bei Goch II zu einer guten Leistung und einem Sieg führt. „Die Spieler sind in der Pflicht und werden die Sache geradebiegen“, ist Holla überzeugt. Als Mutmacher könnte den Weezern ein Blick auf die Tabelle dienen: Die Viktoria hat bislang noch nie unentschieden gespielt.
SV Sevelen – SV Hö./Nie. II: Zwei Dinge müssen sich laut Gunnar Gierschner gegenüber dem Weeze-Spiel ändern, damit es gegen die Hö./Nie.-Reserve mit einem Sieg klappt. „Wir müssen unsere Chancen nutzen und die Fehler im Spielaufbau abstellen“, sagt Sevelens Trainer. Deshalb ließ er unter der Woche Torschüsse und das Passspiel üben. „Laufbereitschaft und Einsatz haben schon gestimmt“, sagt Gierschner, der davor warnt, den Aufsteiger zu unterschätzen: „Die haben eine spielstarke Truppe“, das habe das Hinspiel gezeigt. Dennoch sagt Gierschner: „Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen.“
SV Donsbrüggen – DJK Twisteden: Es ist das alte Leid der Teams, die sich in den Abstiegsregionen tummeln. „Wir machen die Dinger nicht rein“, sagt Theo Klaeßen. So war es auch zuletzt in Kleve, wo immerhin ein Remis heraussprang. „Aber eigentlich ist das zu wenig“, weiß der DJK-Trainer. „Wir müssen langsam mal mit dem Siegen anfangen.“ Doch vor dem kommenden Gegner hat Klaeßen Respekt: „Donsbrüggen ist immer unangenehm zu spielen. Das 0:2 in Uedem ist sicherlich kein Maßstab.“ Klaeßen baut auf eine sichere Defensive und eine kämpferisch engagierte Leistung.
WALBECK (di) Fußball-Landesliga: Adler Osterfeld – SV Walbeck. Die Walbecker blieben ihrer Linie treu. Auch das letzte Testspiel ging verloren, beim 2:4 gegen Nettetal trafen Michael Janßen und Björn Pusnik. Sie gehören beide zu den Rekonvaleszenten, ebenso wie Jörg Hegmans. Wie sieht es da kräftemäßig für Sonntag in Osterfeld aus? „Ob unsere klägliche Vorbereitung etwas bringt?“, fragt sich Co-Trainer Dieter Brands, der Spielertrainer Jan Schröers vertritt und bei dieser Frage an die vielen Verletzten, aber auch an die zahlreichen Touristen denkt. „Da würde ein Sieg zwar manches gerade rücken“, meint er, „doch müssen wir uns unbedingt fragen, wo wir stehen.“ Ein befreundeter Trainer äußerte, dass Osterfeld derzeit massive Probleme und keinen Torwart hat. Walbeck hat sogar zwei, deren Können am Bergsteg als beinahe gleich eingeschätzt wird: Sascha Wicher und André Engels. „Egal, welcher Torwart“, sagt Dieter Brands, „beide sind gut.“ Einige Sorgen bereiten ihm weiterhin die Feldspieler. „Vom Kopf her müssen Kräfte freigesetzt werden, dann können wir dieses ganz wichtige Sechs-Punkte-Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn gewinnen.“
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