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Tischtennis: Holla und Vogel ganz weit vorn

VON HERMANN DECKERS - zuletzt aktualisiert: 27.09.2006

Bei der Westdeutschen Tischtennis-Endrangliste der B-Schülerinnen (Top 10), die in Bochum-Wattenscheid nach dem Modus „Jede gegen Jede“ ausgetragen wurde, gab es für den SV Walbeck einige Erfolge zu feiern.

Nur einmal chancenlos

Franziska Holla und Fabienne Vogel belegten nämlich nach ausgezeichneten Leistungen die Plätze zwei und drei und gehören damit der absoluten Spitze Nordrhein-Westfalens in ihrer Altersklasse an. Eine vordere Platzierung hatte man am ehesten noch Franziska Holla zugetraut, nachdem sie sich sehr souverän ohne jeglichen Spielverlust beim Ranglistenqualifikationsturnier hatte durchsetzen können. Holla musste sich diesmal lediglich der Kreisrivalin und späteren Siegerin Ariane Liedmeier (WRW Kleve) geschlagen geben. Bei ihrem 0:3 war sie schlichtweg chancenlos. Ansonsten gab es nur Siege zu verzeichnen. So bezwang sie auch die hoch eingeschätzte Yuko Imamura (SC Bayer 05 Uerdingen), die sie als Trainingspartnerin von ihren zahlreichen Lehrgängen gut kennt, relativ glatt in vier Sätzen. Lediglich im letzten Match, als ihr Platz 2 ohnehin nicht mehr zu nehmen war, musste Franziska Holla über die volle Distanz von fünf Sätzen. Dort wehrte sie gegen Ramona Szametat (TTC Bärbroich) im Entscheidungssatz zwei Matchbälle ab, ehe sie sich doch noch über einen knappen Sieg freuen durfte.

Etwas überraschender kam da der dritte Platz von Fabienne Vogel, die zuvor in Expertenkreisen nicht so hoch gehandelt worden war. Nach den anfänglichen Niederlagen gegen ihre Doppelpartnerin Franziska und gegen Ariane Liedmeier (WRW Kleve) errang sie dank ihrer glänzenden Spielübersicht nur noch Siege. Dabei gab sie nacheinander Yuko Imamura (SC Bayer 05 Uerdingen), Michaela Lüdtke (TTC Bärbroich) und Lisa Li (TSV Handorf) allesamt in fünf Sätzen das Nachsehen, wobei sie die Siege gegen die beiden letztgenannten jeweils nach einem schier aussichtslosen 0:2-Satzrückstand schaffte. Zur rechten Zeit genommene Time-Outs durch die Betreuer Angelika Holla und Heinz Leuken waren da sicherlich hilfreich gewesen.

Zur Premiere Platz drei

Im Gegensatz zu Franziska, die schon ihre dritte WTTV-Endrangliste bestritt, nahm Fabienne Vogel erstmals an einem solchen Wettbewerb teil. Um so mehr durfte sie mit ihrer Platzierung, dem dritten Platz, zufrieden sein.

Quelle: RP

 
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