Volleyball: Kein Anzeichen von Krise
VON FRITZ HOLTMANN - zuletzt aktualisiert: 07.02.2012Volleyball (RP). Nach der Niederlage gegen den TSV Weeze kehrte der VC Eintracht II mit einem Sieg in Rumeln in die Erfolgsspur zurück und bleibt Spitzenreiter. Veerts Erfolg im Lokalduell bereitet dem TV Sevelen noch größere Abstiegssorgen.
TV Sevelen – SV Veert 1:3 (20:25, 10:25, 25:20, 18:25). Die schon geringen Chancen von Aufsteiger Sevelen auf den Klassenerhalt sind nach der 1:3-Heimschlappe gegen die ebenfalls noch abstiegsgefährdeten Veerterinnen weiter gesunken. Die Gäste erwischten im Kellerderby den besseren Start und setzten mit guten Aufschlägen und aggressiveren Aktionen am Netz das in Annahme, Abwehr, Aufbau und Angriff zaghaft und unsicher agierende Schlusslicht von Beginn an unter Druck.
Für Sevelen waren sowohl der erste Satz nach Zwischenständen von 6:11 und 13:18 als auch der zweite Satz nach Rückständen von 1:9 und 9:19 schnell gelaufen. In Satz drei änderte sich zumindest kurzzeitig das Bild. Sevelen trat kämpferischer auf, und es gelang dem Team endlich, die eigenen Trümpfe am Netz erfolgreich auszuspielen. Veerts erfahrene Mannschaft verlor kurz den Faden, fing sich im vierten Satz aber wieder, weil Zuspielerin Monique Bloemen-Wochnik als nimmermüde Antreiberin und kluge Regisseurin ihre Mitspielerinnen im Schlussdurchgang ab 10:10 zurück auf Erfolgskurs und zudem auf den Relegationsplatz lotste.
Statistik
Sevelen: L. Robertz, Chr. Wellmanns, A. Wellmanns, Backus, Förster, Teuwsen, Wegener, Stenmans, Chr. Robertz
SV Veert: Bloemen-Wochnik, Dicks, Weßels-Weckwerth, Göldner, Wellmanns, Reinders, Scholtes, Osterberg
VC Eintracht: Taik, de Jong, Verheyen, Gey, Küppers, Schepers, Stipek, Rutschke, Harmsen
Rumelner TV II – VC Eintracht II 1:3 (19:25, 25:22, 17:25, 22:25). Nach seiner überraschenden Niederlage gegen Weeze zerstreute Spitzenreiter Geldern im Duell mit der abstiegsgefährdeten Rumelner Reserve schnell alle Zweifel, die Pleite gegen den TSV sei womöglich Ausgangspunkt einer Krise gewesen. Das Team um Zuspielerin Sarah Taik gab mit Führungen von 5:1 und 14:11 im Auftaktsatz schnell klare Antworten darauf und ließ sich auch nicht verunsichern, als nach Spielständen von 16:13 und 21:17 der zweite Durchgang mit 25:22 an den Tabellenvorletzten ging.
"Bei uns war in diesem Satz etwas der Schlendrian drin. Wir haben Rumeln, das sich im Vergleich zur Hinrunde spielerisch verbessert hat, mitmischen lassen und uns so das Leben schwer gemacht", analysierte VCE-Coach Markus Heißing. Seine junge Mannschaft riss sich dann wieder zusammen und war ab 17:16 im vierten Satz wieder tonangebend. Heißing urteilte nach dem 3:1-Sieg: "Unsere Leistung war schon besser als zuletzt. Aber wir spielen noch nicht wieder auf dem Niveau der Hinrunde."
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